Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703777
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Kriegswesen. 
17-49. Ein römischer Visier- bez. Maskenhelm. 
Die Maske ist oben durch eine Vorrichtung mit einer 
Schraube an den Stirnteil des Heimes angefügt. Für die 
untere Befestigung War das unter der Lippe sichtbare 
Nietloch- hergerichtet, Fig. 19. Der übrige Helm zer- 
fällt in ein vorderes und in ein hinteres Stück, welche, 
wie Fig. 18 sehen läfst, hinter dem Ohre aneinander- 
stofsen und auf dem Scheitel durch ein Scharnier ver- 
bunden sind. Auf diesem prächtigen Helme, der aus 
Erz gearbeitet und vollständig versilbert War, ist das 
natürliche Haar nachgebildet, wie überhaupt das Rüst- 
stück getreu die Formen des menschlichen Kopfes nach- 
ahmt, vgl. 37,6. 
ZU. Grabstein des Flottensoldaten Sitatius Ruünus. 
In der Linken scheint er Schreibtafeln zu tragen, die 
durch Riemen verbunden sind. 
Tafel. 
l. Zerstörung einer dacischen Festung. Die Wohn- 
häuser der Dacier sind wie die alten Pfahlbauten auf 
Pfählen errichtet, die Eingangsthür befand sich vermut- 
lich im Fufsboden. Trajan steht auf einem hohen Punkte 
des bergigen Terrains und besichtigt die Arbeiten. Die 
Holzwand hinter ihm, die einen felsigen Pfad deckt, und 
die grofsen Pfähle um ihn herum gehören vermutlich zu 
den römischen Befestigungsanlagen. Weiter vor in 
Gruben kleinere spitze Pfähle, Fufsangeln, die die An- 
näherung des Feindes erschweren sollten. Noch weiter 
derFestungsgraben, über den eine Zugbrücke zum Thore 
führt. Die Stadtmauer ist eine doppelte, mit Zinnen ge- 
krönte. Die Dacier haben auf derselben Köpfe er-
        

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