Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703769
XLIII. 
Tafel 
241 
den röinischen Helm ist die geringe Wölbung des Hin- 
terhauptes und der scharf abstehende breite Nackenschirm. 
9. Visierhelm mit den Aufsätzen für einen drei- 
fachen Helmschmuck. 
IÜ. Helm, von der Rückseite 
einer hörnerartigen Verzierung und 
Helmbusch. 
aufgenommen , 
der Gabel für 
mit 
den 
ll. Visierhelm; 
hergerichtet. 
dreifachen Helmschmuck 
ebenfalls für 
Die 
I2, Vom Querstab ist nur ein Rest erhalten. 
ursprüngliche Gestalt der Tuba erkennt man 42,11. 
I4. Visierhelm, der an griechische Formen 
innert. 
Helmhaube 
VOII 
starkem 
Erz. 
I6. Der Grabstein ist wichtig wegen der bei 
römischen Kriegern selten dargestellten Beinschienen. 
Sertorius hält in der Linken den Knauf seines Schwertes, 
in der Rechten den Stock, Vitis, das Zeichen seiner 
Centurionenwürde. Auf dem Haupte trägt er die Corona 
civica, die für Rettung von Bürgern an höhere Offiziere, 
zuweilen jedoch auch an Centurionen verliehen wurde. 
Am Riemenwerke der Brust die Phalerae. So wurden die 
kunstvoll verzierten Scheiben genannt, Welcheden ge- 
meinen Soldaten und niederen Offizieren als Ehrenzeichen 
verliehen wurden. In der Regel wurden neun auf ein- 
11131 gegeben, 41,9; 42,9. Die bildlichen Darstellungen 
auf denselben sind sehr mannigfaltig, doch entsprechen 
sich meist die zwei äufseren derselben Reihe, 45, 6_ 
Auch die oben an der Brust hängenden Ringe sind 
Ehrenzeichen, wahrscheinlich die sogenannten Armillae. 
Sie wurden mit den Phalerae und einer Halskette zu- 
Sammen Verliehen, 41, 9; 42, 9; 45, 6. Nach Hadrian 
hört die Verleihung der Phzllerä auf. 
Bernhardi, Textbuch zu Schreibers Bilderatlas. 16
        

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