Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703757
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Kriegswesen. 
der Prätorianer vor dem der Legionssoldaten durch eine 
auf dem Querstabe stehende Viktoria ausgezeichnet. Bei 
allen Feldzeichen übrigens haben wir anzunehmen, dafs 
sie unten mit einer Spitze abschlossen, um während des 
Nichtgebrauchs in den Boden gesteckt zu werden. Auch 
war über der Spitze ein Querholz angebracht, damit sie nicht 
zu tief einsänken und andererseits im Boden besser festge- 
halten würden, vgl. 45,5. Endlich befand sich unter 
der Quaste ein Holz zum Herausziehen aus dem Boden, 
39,7. Von den Fahnenträgern sind die der Manipel- 
und Prätorianerzeichen durch den Schmuck der Bären- 
felle, die über das Haupt gezogen sind, ausgezeichnet, 
vgl. 39, 2, die Träger der Legionsadler und Vexilla 
haben keine solche Kopfbedeckung, Wohl aber die 
Hornbläser.  Den Tornister vertrat bei den römischen, 
Soldaten eine Stange, die Marius eingeführt hatte und 
die der Soldatenwitz deshalb als den Maulesel des Marius 
bezeichnete. Wir bemerken an ihr einen Schlauch, da- 
runter eine Tasche mit Kreuzbändern, sodann einen netz- 
oder schwammartigen Gegenstand und endlich einen 
Kochtopf und ein Schöpfgefäfs.  
Tafel. 
I. I3. Streitkolben, wohl nur von barbarischen Hilfs- 
truppen, die im römischen Heere dienten, gebraucht. 
2-6. Italische Helme. Fig. 3 zeigt den Backen- 
schirm in Form eines Greifenkopfes. Bei Fig. 4 ist die 
Vorrichtung für die Befestigung des Backenschirms zu 
erkennen. Fig. 5, 6: Ein römischer Helm. Haube, 
Backenschirm und Kamm sind von Eisen. Die Wangen- 
stücke sind am Kinn verbunden. Charakteristisch für
        

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