Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703565
XXXVI, XXXVIL 
Tafel 
221 
Speer mit Fähnchen Wie 34,4; 38,8, Schildzeichen ein 
Tubabläser. 
8. Achilles, AXIAEOE, und Ajas, AIANTOIS, 
beim Brettspiel. Achilles ruft "vier", TEEAPA, Ajas 
"drei", TPIA. Die Krieger sind vollständig gerüstet 
und halten sogar während des Spieles die üblichen zwei 
Speere, mit denen man in die Schlacht zog, in der Hand. 
Doch hat Ajas seinen Helm auf den Schild gelegt. Beide 
haben über dem Panzer einen eigentümlichen mantel- 
artigen Überwurf. Die Schilde haben die böotische 
Form. Hinter Achilles die Künstlerinschrift des Exekias, 
EXEEKIAE EIIOIEEEN. Hinter räjas die an einen 
gewissen Onetorides gerichtete Huldigungserklärung. 
Die Darstellung gehört in das 6. Jahrh. v. Chr. 
9. Ein zurückweichender Krieger. Bemerkenswert 
ist der Schmuck des Helmes. Der darauf sichtbare 
Adler mit der Schlange im Schnabel ist wohl als zise- 
lierte Arbeit zu denken. Vom Karnme flattert der Helm- 
busch herab. Anstatt der Beinschienen trägt der Krieger 
hohe Stiefel mit Pelzbesatz, vgl. 49,7. Das Schwert 
hängt am Gürtel. 
Tafel. 
l. 2. Belagerung einer Stadt. Die beiden Dar- 
stellungen bilden ein Ganzes und sind an den durch die 
Sterne bezeichneten Seiten aneinander zu fügen. Die 
Stadt ist angedeutet durch die mit Zinnen gekrönte Mauer, 
deren Zug in gleichen Zwischenräumen von fünf ebenfalls 
mit Zinnen versehenen vorspringenden Türmen unter- 
brochen wird. Aufserdem sehen wir links im Hinter- 
grunde noch einen sechsten Turm, welcher vielleicht 
auf der entgegengesetzten Seite des Mauerringes zu
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.