Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703549
T afel XXXV, XXXVI. 
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schienen. Diese Waren naturgemäfs das erste Rüststück, 
welches man anlegte, da die dazu nötige Biegung des 
Körpers nach Anlegung des Panzers sehr unbequem ge- 
wesen wäre. Dafs sie gefüttert waren, lehrt das Mittel- 
bild. Der einzige, der das Schwert bereits anlegt, trägt 
es um die Schulter. Die Speere sind teils mit, teils ohne 
die untere Spitze, den Sauroter, der zum Einstecken in 
die Erde diente, gebildet. Aufschrift des lnnenbildes: 
„Duris hat es gemalt." Äögzg äßIQaqJrIsII. Am Fufse steht 
der Name des Töpfers, Python. Fig. 1 und 3 haben 
aufserdem als Aufschriften die üblichen Huldigungs- 
erklärungen. Erste Hälfte des 5. Jahrh. v. Chr. 
5_ll. Fig. 5: Eiserne Lanzenspitze, 37 cm lang.  
Fig. 6: Desgleichen, aber, wie es scheint, in unvoll- 
endetem Zustande, 28 cm lang.  Fig. 7: Eiserne 
Schwertklinge, 58 cm lang.  Fig. 8: Eiserne Lanzen- 
spitze, 18 cm lang.  Fig. 9: Eiserne Pfeilspitze, 13 cm 
lang.  Fig. 10 und II sind Bronzeteile, welche, wenn 
sie überhaupt zu Waifenstücken gehörten, vielleicht Griffe 
von Bögen Waren, die nicht zum praktischen Gebrauche, 
sondern etwa als Weihgeschenke dienten.  
Tafel. 
l-5. Friesteile von dem Nereidenmonument zu 
Xanthos in Kleinasien. Die Krieger sind nach ihrer 
Nationalität nicht zu erkennen. Ihre Tracht unterscheidet 
sich von der griechischen fast nur durch das längere 
Untergewand. Die Rüstung hat der Künstler bei den 
einzelnen Figuren sehr unvollständig wiedergegeben. Die 
Trutzwaffen fehlen bei allen. Sie sind bei den Kämpfen- 
den Fig. 4 aus der Haltung der Arme zu erschließen,
        

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