Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703523
'l'afe1 
XXXIV. 
217 
dem 
noch 
einen 
Pfeil 
nach 
rückwärts 
schiefst. 
Die 
Helden tragen Weitherabgehende Brustpanzer, unter denen 
der Leibrock sichtbar wird, Helme mit unbeweglichen 
Backenschirmen, Beinschienen und das Schwert am Wehr- 
gehänge über der Schulter. Der Helm des Glaukos hat 
zwei zu einander parallelstehende  Bügel, Ajas trägt 
einen böotischen Schild. Das Bild gehört in das 6. Jahr- 
hundert v. Chr. 
Die 
Beinschienen 
ahmen 
die 
Muskulatur 
des 
natürlichen Beines nach wie bei Fig. 1. Ebenso schliefsen 
sich eng an die Körperform an die Brust- und Rücken: 
panzer 36,5; 49, 4 und die Helme 37, 6; 43, 17-19. 
8. Die Krieger tragen böotische Schilde. Das 
Schildzeichen des einen, eine Schlange, springt aus der 
Fläche heraus, vgl. 49,8. Am Bauche sieht man unter 
dem Brustpanzer den Leibrock und darüber Endstücke 
des Felles, welches unter dem Panzer getragen wurde, 
um die Reibung desselben zu vermeiden, 35, r-g. 
9. Patroklos, am linken Oberarme durch einen Pfeil 
verwundet, wird von Achilles verbunden. Das Tuch 
wird kreuzweis über die Wunde gelegt. Patroklos sitzt 
auf einem mit dem Zeichen eines Dreifufses geschmückten 
Schilde. Beide Helden tragen Schuppenpanzer, die in 
Streifen endigen. Die Achselklappe des verwundeten 
Armes ist losgebunden und mit dem Bande in die Höhe 
geschlagen, 35, I. Der Verwundetehat auf dem Haupte 
noch die Kappe, die unter dem Helme getragen wurde. 
Der Helm des Achilles hat einen Nasenschirm und zu- 
Links der Pfeil, der die 
naiv läfst der Künstler 
rückgeschlagene Bariskenschirme.  
Wunde verursacht hat. Höchst 
den Patroklos sein 
Bildes stemmen. 5. 
linkes 
Jahrh. 
Bein gegen 
v. Chr. 
den 
Rand 
des
        

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