Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703468
Kriegswesen. 
Die Bewaffnung der griechischen und römischen 
Volksheere war auf den Nahkampf berechnet. 
Die Bogenschützen sind schon bei Homer dem Vorwurfe 
der Feigheit ausgesetzt, und in der klassischen Zeit des 
Griechentumes wird diese Art des Fernkarnpfes Söldnern 
überlassen (40, 7). Unter den zahlreichen gymnastischen 
Übungen, mit denen die Hellenen ihre Feste feierten, 
errang sich die Kunst des Pfeilschiefsens keinen Platz. 
Ihre Speere sind allerdings ebenso auf den Wurf wie 
auf den Stich berechnet. Aber in homerischer Zeit bildet 
das Werfen der Lanzen nur das Vorspiel des Nahkampfes, 
und von den Bürgerheeren der klassischen Zeit werden sie 
fast nur noch als Stofswaffen benutzt. Galt es mit den 
Persern eine Schlacht zu schlagen, deren Stärke auf dem 
Gebiete des Ferngefechtes lag, so rückten die Hellenen 
dem Feinde anfangs im Schritte entgegen, bis sie in den 
Bereich der Wurfgeschosse kamen. Der erste Pfeil der 
Gegner, der auf einem ihrer metallenen Schilde erklang, 
gab das Signal vom Schritte zum Laufe überzugehen. So 
schnell wie möglich eilten sie dann, mit ihren Schilden 
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