Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703412
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Spiele. 
9. Eine rätselhafte Darstellung. Es scheinen Männer 
mit Fackeln auf ein Gerüst zu steigen, um einen Aufbau, 
der die Form von Zweigen hat, anzuzünden. Jedenfalls 
sind, wie aus einer anderen Darstellung mit Sicherheit 
hervorgeht, keine Seiltänzer (funambuli) gemeint. 
Tafel. 
I. Ein siegreicher Wagenlenker mit seinem Vier- 
gespann. In der Linken die Zügel. Die rechte Hand 
mit der Peitsche ist ergänzt. Vielleicht hielt er in dieser 
einen Siegespreis. Eroten tragen seinen Helm. Das 
Leitpferd ist in seiner ganzen Länge sichtbar. Rechts 
hinten eine Basis, etwa für eine Ehrenstatue. Das Relief 
gehört der Kaiserzeit an.  
2. Der erste Augenblick nach errungenem Siege. 
Eben hat das vorderste Gespann das Ziel überschrit- 
ten. Der Sieger ist im Begriffe, in weitem Bogen die 
Spina umkreisend in die Ställe zurückzukehren. Er ge- 
hört der Partei der Grünen an. Diese Farbe hat im 
Originale auch das Gewand des Parteigängers, der ihn, 
das Sprenggefäfs in der einen Hand, begrüfst. Der voran- 
schreitende Herold trägt in der linken Hand ein weifses, 
ein rotes und ein blaues Tuch, in der erhobenen Rechten 
schwenkt er das grüne und ruft den Namen des sieg- 
reichen Leitpferdes Eridanus aus. Die Führer der ihm 
folgenden Gespanne, der Weifsen und der roten Partei 
zugehörig, ziehen es vor, auf dem kürzesten Wege nach 
den Schranken zurückzukehren. Sie Wenden deshalb ihre 
Rosse nach links herum. Der Wagen der blauen Partei 
ist verunglückt. Die Namen der Rosse waren den Ge- 
spannen mit einigen Schreibfehlern beigeschrieben. Es
        

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