Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703373
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Spiele. 
familie des Ampliatus gehörten.  Fig. 5: Eine rätselhafte 
Art der Kampfesübungw-Fig. 6: Kampf mit einem Bären 
unter Anwendung des Tuches, eine unter dem Kaiser 
Claudius eingeführte Neuerung.  Fig. 7, 8: Nicht recht 
verständliche Tierkämpfe. Das Relief gehört in die Zeit 
zwischen 41 und 59 n. Chr. 
IÜ. Hoplomachos und Thraker. Der letztere, der 
am linken Oberarm verwundet ist, tieht um Gnade. 
H. N0. r. Treppe, die von einem benachbarten 
Marktplatze her in das Gebäude führte. 2. Haupteingang. 
7. 8. Gladiatorenzellen, deren es im ganzen in zwei 
Stockwerke verteilt 71 gab. I0. 11. Vorratskammern. 
16. Speiseraum. I7. Gefängnis. 18. der Pferdestall. Die 
übrigen Räume sind nicht zu bestimmen. Die gesamte 
Anlage ist erst später zu einer Gladjatorenkaserne um- 
geschaffen worden. 
Tafel. 
I. Der Sieger hat seine Umfahrt in einer Art 
Triumphwagen beendet. Ein Pferdeknecht ist aus den 
Ställen herausgetreten, um die Rosse in Empfang zu 
nehmen. Die Spielgeber begrüfsen den Glücklichen  
0b von ihrer Loge aus oder von dem Boden der Arena, 
in die sie herabgestiegen, ist nicht recht klar  indem 
sie ihm Kränze und Mappae entgegenhalten; denn etwas 
anderes als 'Cirkustücher können die eigentümlichen 
bündelartigen Gegenstände in der Rechten der beiden 
Männer kaum sein. Da demnach Ställe und Loge des 
Spielgebers sich auf der rechten Seite des Bildes befinden, 
so ist das Gebäude von einer anderen Seite aufgenommen 
als 28, 1; 31,2; 32, 2. Wir haben also auf unserem Relief
        

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