Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703287
xxvn, 
Tafel 
XXV III. 
193 
Im Hintergrunde sehen wir die Stadtmauer mit zwei un- 
klar gezeichneten Türmen, zwischen denen das Zeltdach 
über den Zuschauerraum aufgespannt ist. Das Gebäude 
rechts vom Amphitheater ist möglicherweise eine Gla- 
diatorenkaserne. Am Amphitheater selbst ist die grofse 
Treppe falsch gezeichnet, insofern ihr keine gebogene 
an die Ellipse des Hauptbaues sich anschliefsende Form 
gegeben ist. Auch macht der oberste Umgang, der von 
der Höhe der Treppe aus um drei Vierteile des Um- 
fangs herumführt (Fig. 5), den Eindruck, als ob er sich 
nach hinten zu senke, was natürlich nicht der Wirk- 
lichkeit entspricht. 
ß. Eine verhältnismäßig kleine Palästra aus vor- 
römischer Zeit. Die unregelmäßige Gestalt des Übungs- 
raumes ist die Folge einer späteren Einschränkung des 
Bauplatzes. Bei 6 stand eine Athletenstatue, eine Kopie 
des Doryphoros von Polyklet. Dabei eine kleine Treppe 
und eine niedrige Basis. 
Tafel. 
I. Acht Viergespanne noch in vollem Laufe, aber 
gegen Ende des Spieles. Wenn man der Stellung der sieben 
Delphine auf dem Ständer trauen darf, von denen einer 
nach einer andern Richtung gewendet ist als die sechs 
übrigen, so dürfte gerade der siebente, also der letzte Um- 
lauf vor sich gehen. Das eine Gespann hat einen bedeu- 
tenden Vorsprung. Es ist bereits um die hintere Meta 
gebogen und wird von zwei Parteigängern mit hochge- 
hobenen Armen, einem Reiter und einem Fußgänger, der 
in der Linken das Gefäfs zum Besprengen der Rosse hält, 
angefeuert. Das zweite Gespann ist der Meta nahe; der 
Bernhardi, Textbuch zu Schreibers Bilder-Atlas. 13
        

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