Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703236
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Spiele. 
Vasen. In vielen Städten wurden Spiele nach dem 
Vorbilde der olympischen gefeiert. Die untergeordnete 
Geltung der Preisvasen bei diesem Feste erhellt aus 
ihrem Platze neben den Geldpreisen unter dem Tische. 
ll. Weihe eines Dreifufses, den die Phyle Akamantis 
vermutlich durch einen kyklischen Chor an dem grofsen 
Dionysosfeste gewonnen hatte. Die Siegesgöttin selbst 
vollzieht die Weihe. Obere Aufschrift des Sockels: „Die 
Phyle Akamantis siegte". Die untere Aufschrift enthält 
eine Huldigung an einen gewissen Glaukon, Sohn des 
Leagros, der der Phyle Akamantis angehörte und ver- 
mutlich als Chorege für dieselbe den durch das Bild 
verherrlichten Sieg errungen hat. Er lebte im 5. Jahr- 
hundert v. Chr. 
Tafel. 
l. Die Gestalt des Zuschauerraumes zeigt, wie man 
sich bei solchen Bauten der natürlichen Bodenbeschaffen- 
heit anbequemte. Die hier wenig günstigen Verhältnisse 
der Bodenerhebung veranlafsten das weite Zurücktreten 
der verlängerten Seitenarme und den Mangel einer paral- 
lelen Richtung derselben. Eine andere Unregelmäßigkeit, 
die verschiedene Länge der beiden Arme, wurde durch 
den Lauf der Stadtmauer C beeinflufst. Die letztere hin- 
derte auch die Weiterführung der Säulenhalle C bis über 
die Mitte des linken Seitenarmes hinaus. In der rechten 
unteren Ecke des Gebäudes umschließt die zurücktretende 
Stadtmauer ein Heiligtum. 4. lahfh- V- Chr- 
2. Dieser gegenwärtig zerstörte Dreifufsunterbau 
stand im Heiligtume des Dionysos, aber nicht an der 
Dreifufsstrafse, sondern auf der Höhe des Dionysostheaters
        

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