Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703167
Tafel 
XXIII. 
XXIV. 
181 
durch Erheben der rechten Hand seine Freude über den 
Sieg seines Herrn zu erkennen. Hinter dem Vorsteher 
sitzt traurig der Besiegte. Die Wurfscheibe zeigt, in 
Welcher Art des Kampfes er unterlegen ist. Weiter 
rechts ein Ringerpaar. Der eine Kämpfer hat seinen 
Gegner zwischen die Beine bekommen. Er mufs aber 
seinen Sieg mit unerlaubten Mitteln errungen haben, 
denn der herbeieilende Aufseher reicht ihm nicht die 
Palme, sondern zeigt ihm die Peitsche. In der Ecke 
zwei Faustkämpfer mit den Schlagriemen, die Linke zur 
Verteidigung vorgestreckt. In der mittleren Reihe links 
ein Wettläufer, der den Dauerlauf übt. Dann ein Paar 
Pankratiasten, am Fufsboden den Kampf fortsetzend. Der 
eine von ihnen scheint zum Zeichen der Unterwerfung 
den Arm auszustrecken. Weiter ein Springer mit Sprung- 
gewichten. Sodann ein zweites Pankratiastenpaar. Der 
eine Kämpfer ist dem andern auf den Rücken gesprungen 
und sucht ihn durch Zusammendrücken von Hals und 
Unterleib kampfunfähig zu machen. Endlich ein Wett- 
läufer im Kurzlauf, ein Gegenstück zum Dauerläufer. 
In der oberen Reihe links ein Athlet, der sich durch 
Faustschläge in die Luftizu üben scheint. Sodann zwei 
Pankratiasten, von denen der eine mit den Füfsen nach 
dem Unterleibe seines Gegners stöfst. Ferner zwei 
Ringer im Beginne des Kampfes, bemüht sich zu um- 
fassen. Dann ein Diskoswerfer und zwei unklare Gegen- 
Stände. 
Tafel. 
l. Ein Faustkämpferstandbild, wegen der sorgfältigen 
Wiedergabe der Schlagriemen beachtenswert. 
2. Höchst merkwürdige Darstellung eines bei einem
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.