Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703141
Tafel. 
l. Die Bezeichnung fast aller Räume ist durchaus 
unsicher. Bedeutung der Bezeichnungen: Stadion, Lauf- 
bahn; Xystos (nicht Xistos), bei den Griechen eine be- 
deckte Laufbahn, bei den Römern ein unbedeckter Spazier- 
gang; Ambulatorium, Garten mit Bäumen; Ephebeion, 
eine Palästra im engeren Sinne, d. i. der Raum für Ring- 
übungen und Pankration der Epheben; Korykeion, der 
Raum für die Übungen mit dem Korykos, 24,7; Koni- 
sterion, Zimmer für das Bestreuen des Körpers mit Sand; 
Elaiothesion, Ölkammer; Frigidarium, Raum für die 
kalten Bäder; Tepidarium, Raum für mäfsig warme Luft- 
bäder; Sudatorium, Schvvitzbad; Lakonikum, heifses Luft- 
bad; zwischen beiden die Heizung; Sphairisterion, Raum 
für Ballspiele; Exedra, halbrunder Raum für Beratungen 
und für Vorträge der Philosophen und Rhetoren. 
2. Vase als Relief auf einer Grabstele aus dem 
3. Iahrh. v. Chr. Von dieser Übung ist uns litterarisch 
nichts überliefert. Es handelte sich Wohl darum, in der 
Stellung, die das Bild zeigt, das Gleichgewicht zu er- 
halten. Der junge Sklave hält Ölfläschchen und Schab- 
eisen. 
3. Die Inschrift 65446010: bezeichnet das Wasser- 
becken als ein öffentliches. An der Wand Schwamm  
Schabeisen und Handtuch. 
4. 5. Epheben bei verschiedenen Übungen (nicht 
Pentathlon, da der Faustkampf kein Teil dieses Kampfes 
war). Oben links ein Jüngling mit der Mefsrute.  In 
der Mitte zwei Faustkämpfer. Der Turnlehrer verbessert 
mit Hilfe seines Stabes die regelwidrige Stellung des 
einen. Dieser Stab war regelmäßig oben zweiteilig, 
wohl zu dem Zweck, um durch Einfügung in die Gabel 
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