Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703134
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Spiele. 
6. 8. 9. ll. Übungen mit dem Riemenspeere. Vgl. 
die Einleitung Seite 150. Fig. II giebt zugleich ein Bild 
davon, wie man Wurfscheiben mit figürlichen Darstel- 
lungen verzierte. Durchmesser dieses Diskos 20 Centi- 
meter. Vgl. Fig. 15. 
7. Von einem panathenäischen Preisgefäfse aus dem 
Jahre 333 v. Chr. 
lO. Ein Sprungstein von drei Seiten gesehen. Die 
schrnälere Öffnung B war für das Einlegen des Daumens, 
die breitere AIA für die übrigen Finger bestimmt. 
Der Stein wiegt nur 2 Kilo; ein anderer in Olympia 
gefundener Sprungstein wog 41h Kilo. 
I2. Ansicht der Ablaufsmarken für zwei Läufer. Im 
ganzen befanden sich Ablaufsstände für zwanzig Läufer 
nebeneinander. Die Platten sind von der oberen An- 
sicht und im Querdurchschnitte dargestellt. Die Parallel- 
rinnen bezeichnen den Standort der Füfse vor dem Be- 
ginne des Wettlaufes. Die viereckigen Zapfenlöcher" 
dienten zum Einlassen von Pfosten, welche die Stand- 
plätze der einzelnen Läufer voneinander trennten. Sie 
standen 1,28 Meter voneinander ab. Die Ablaufs- 
schranken am Anfang und Ende des Stadions waren nach 
den neueren Messungen 192,27 Meter voneinander ent- 
fernt. Demnach mifst der olympische Fufs 0,3205 Meter, 
während der attische nur 0,308 Meter lang ist. Das 
olympische Stadion soll Herakles mit seinem Fufse aus- 
gemessen haben. Vgl. 12, I, wo der Platz der Ablaufs- 
schranken im Stadion markiert ist. 
I4. Das Standbild einer Siegerin im Wettlaufe. Die 
Arme sind unrichtig ergänzt. 
I5. Ein Ephebe im Augenblicke des Niedersprunges. 
Die Rückseite der Wurfscheibe zeigt wieder die Dar- 
stelfung eines Speerwerfers. Überhaupt ist dieser Diskos 
in allen Einzelheiten dem Berliner (Fig. 11) gleich,
        

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