Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703110
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Spiele. 
gesucht und die Zehen drücken sich wie tastend in den 
Boden ein. Im nächsten Augenblicke wird der Wett- 
kämpfer den Diskus in die rechte Hand nehmen, vgl. Fig. 3 
Innenbild. Das Werk gehört dem Ausgange des 5. oder 
dem 4. Jahrh. v. Chr. an.  
5. Die Kette ist nur zufällig durch Rost mit dem 
untern Schabeisen verbunden. Sie gehört zu einem Öl- 
ftläschchen, Welches in dem Grabe, in welchem die Schab- 
eisen gefunden Wurden, neben denselben lag. 
6. Grabstein des Diodoros, Vorstehers eines Gym- 
nasiums (Gymnasiarchen). Auf Siege, die von ihm oder 
von Epheben, Welche unter seiner Leitung ausgebildet 
waren, {gewonnen wurden, deutet der Kranz, die drei 
Bildnistäfelchen und die zwei Palmzweige. Der Kranz 
ist mit Siegesbinden umwickelt. Bildnistäfelchen, Pinakes, 
pflegte man dem Sieger einzuhändigen, damit sie von ihm 
zur Erinnerung an seinen Erfolg den Göttern geweiht 
wurden. Die Bedeutung des Hammers ist unklar. In 
der Mitte eine aufgehängte und darum langgezogene 
Schutzkappe. Rechts drei Schabeisen sowie ein grofser 
Ölbehälter mit Schöpflöffeln. Derselbe Weist Wohl 
darauf hin, dafs der Verstorbene aus eigenen Mitteln den 
Turnern Öl für ihre Übungen gespendet hat. 
7. Aufserhalb des Sackes sind Schabeisen und Schutz- 
kappa sichtbar. 
die Kleider zu 
Als Inhalt des Sackes sind jedenfalls 
denken. Der untere Abschlufs des Sackes 
wie 63, 7. 
9. Ein einfaches Bad aus guter, alter Zeit, das noch 
keinen geschlossenen Raum zum Ankleiden hat. Bäume 
dienen zum Aufhängen der Kleider und der Öltläschchen. 
In der Mitte ein Giefsbad mit Pantherköpfen als Wasser- 
speiern.
        

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