Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1703090
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Spiele. 
unter ein Joch vereinigte und nur das vierte an dem Zug- 
strange gehen liefs, beim griechischen Viergespanne nur 
die zwei mittleren Tiere am Ioche, die beiden äufseren 
aber an Strängen zogen, Welche unmittelbar über der 
Deichsel am Wagenkorbe befestigt waren. Das losge- 
rissene Pferd war das äufserste rechte des vordersten 
Gespannes. Die Stränge des am Wagen gebliebenen 
äufersten linken Pferdes sind an der Deichsel noch 
sichtbar. Deutlicher erscheinen die Zugstränge der bei- 
den Aufsenpferde auf Vign. 12, wo zwei Viergespanne 
dargestellt sind, von denen das zweite auf kürzerem 
Wege das erste zu überholen sucht. Man beachte auf 
beiden Bildern die langen Gewänder der Wagenlenker. 
Tafel 
und 
Vign. 
Vign. 6. Ein Diskoswerfer in ähnlicher Stellung 
wie der des Mittelbildes Fig. 3. Links ein Bündel 
Wurfspeere oder Stäbe. Rechts Schabeisen und ein un- 
klarer Gegenstand. 
I. Der Umstand, dafs der Verstorbene nackt ge- 
bildet ist, was sonst bei Männern auf Grabstelen in der 
Regel vermieden wird, zeigt, dafs wir es mit einem 
gyrnnischen Wettkämpfer zu thun haben. Die Haltung 
ist die des Pankratiasten im Beginne des Kampfes. Auf- 
schrift: Agakles, Sohn des Phrynichos liyazßjg (Dgiuvlizo. 
Der Grabstein gehört der Zeit gegen Ende des 5. Jahrh. 
oder Anfang des 4. Iahrh. v_. Chr. an. 
2. Zwei Knaben, das Pankration (nicht den Ring- 
kampf) beginnend. 
3. Übungen des Fünfkampfes in der Turnschule, 
welche durch Säulen angedeutet ist. Aufsenbild: Links
        

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