Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1702789
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Spiele. 
Die heiligen Festzeiten der Griechen waren weniger 
Feiertage als Schautage. Wie wir im vorigen 
Abschnitte gesehen haben, erweiterten sich die ursprüng- 
lichen Festopfer vielfach zu grofsartigen Schaustellungen, 
in welchen das Volk das Beste, was es leistete und be- 
safs, zu Ehren der Gottheit verführte. 
In den ältesten Zeiten mögen die abgehaltenen Wett- 
kämpfe zu dem eigenartigen Kulte des gerade gefeierten 
Gottes in enger Beziehung gestanden haben, ja vielleicht 
zum Teil unmittelbar aus demselben hervorgegangen sein. 
Später vergafs man jedenfalls die ursprüngliche Bedeutung 
des einzelnen Wettkampfes, und die Neigung, die Feste 
möglichst ehrenvoll für die Gottheit zu gestalten, in 
Verbindung mit der natürlichen Schaulust der Menge, 
veranlasste die Einführung immer neuer Spiele und die 
Übertragung der bisher nur bei dem einen Feste üblichen 
auf die andern Feste desselben Gottes oder auch auf die 
anderer Götter. So finden wir denn in den besten Zeiten 
des Griechentums die Hauptfeste der Gottheiten durch 
eine mehr oder weniger lange Reihe von Wettkämpfen 
verherrlicht. Sie sind teils musische, die hauptsächlich
        

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