Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1702759
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Kultus. 
befindlichen Vestalinnen. Aufschrift der Münze: Der 
Bellicia Modesta, der vestalischen Jungfrau. 
I4. Augustus als Augur mit dem Krummstabe. Zu 
seinen Füfsen eines der heiligen Hühner. 
I5. Das für die Beobachter der Blitze geltende 
Himmelstemplum zerfiel nach der Lehre der Etrusker in 
sechzehn Teile, während das Lufttemplum nur in vier 
geteilt Wurde. In der Höhe des Himmels die Woh- 
nung des Zeus, inmitten aller Regionen gedacht. Die 
Zählung der Häuser beginnt im Norden und geht nach 
Osten Weiter. Die ersten Regionen sind die glücklichsten. 
Am gefürchtetsten dagegen Waren die Blitze, welche aus 
der sechzehnten Region kamen. Überhaupt Waren die 
auf der linken Seite des nach Süden gewendeten Be- 
schauers erscheinenden Blitze günstig, die auf der rechten 
Seite ungünstig. Der denkbar günstigste Fall War der, 
dal's ein Blitz aus dem ersten Hause kam und in das- 
selbe 
zurückkehrte. 
Tafel 
l. Vielleicht das Standbild eines siegreichen Knaben, 
der in dem Augenblicke dargestellt ist, WO er die Götter 
um günstigen Erfolg für den bevorstehenden Wettkampf 
anüeht. Die Arme dieser berühmten hellenistischen Statue 
sind 
modern 
und 
vermutlich 
VOII 
einem 
französischen 
Künstler des 17. Jahrhunderts angesetzt, doch ist die 
Haltung derselben im allgemeinen unzweifelhaft richtig 
getroffen. 
2 und 4. Tempelsklavinnen, Hierodulen, Waren 
Mädchen, die in gewissen Kulten zum Eigentume des 
Tempels gehörten. Dafs sie an den Festen ihrer Gott-
        

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