Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1702624
Tafel 
XVI. 
127 
Attribut der Heroen, ja diese werden selbst als Schlangen 
gedacht. Die runde Form ist den Heroenaltären eigen- 
tümlich. Aufschrift: „Das Volk dem Heros Aristandros, 
dem Sohne des Kleoteimos". (Ö) däyog ligiördvdgq; u; 
Kleorelyu) äfQwl-  
I8. Eine Frau (Priesterin?) scheint ein Reinigungs- 
opfer vollziehen zu wollen. Es sind mit Rücksicht auf 
die reinigende Kraft des Feuers Fackeln angezündet. 
Ferkel Waren bei solchen Gebräuchen das übliche Opfer- 
tier. Das Gerät in der Linken ist dasselbe Wie Fig. 4. 
I9. Weihetäfelchen mit der Darstellung des Poseidon, 
der seinen Dreizack und einen Kranz trägt. Es gehört 
wahrscheinlich dem 7. Jahrhundert v. Chr. an und War 
für einen Tempel des Poseidon und der Amphitrite be- 
stimmt. Die Löcher in den oberen Ecken dienten zum 
Aufhängen des Täfelchens. Aufschrift: „P0seid0n. Igron 
hat mich geweiht." Horuöäv. "Iy(g)on.' ÄIInlIHEIÜTfAS. 
2D. Ein Wasserbecken, wie es in Ringschulen 23,3 
oder auch auf Strafseh aufgestellt war. Dabei eine Herme, 
welche ebenfalls für beide -Örtlichkeiten pafst. Oben 
Bildtäfelchen als Weihegaben. 
Tafel. 
l. Hekate, die dreigestaltige unheimliche Göttin, die 
des Nachts am Dreiwege verehrte, eine ungriechische, 
wohl aus dem Kulte der Thraker herübergenommene Ge- 
stalt. Das erste Bild zeigt die Hauptfigur, die in der 
Linken eine Fackel, das Sinnbild des leuchtenden Mondes, 
hält und aus der Schale in ihrer Rechten den zu ihren 
Füfsen sitzenden Hund 
der Säule das Bild des 
tränkt. Über dem Hunde auf 
Pan. Der Gott trägt auf dem
        

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