Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1702553
120 
Kuitus. 
Richtung. Der Mischkrug links dient nur zur Trennung 
der hier Wieder zusammentrellenden beiden Darstellungen 
des Rundstreifens. 
7. Während das Nlädchen das Haupt des Gottes 
(Bacchus?) mit einer Binde schmückt, hebt die Frau eine 
zweite zusammengerollte Binde vom Boden auf und zwar 
mit den Zehen des rechten Fufses, weil sie während der 
heiligen Handlung von dem Gotte nicht wegblicken will 
oder darf; eine dritte Binde ist in ihrer Linken sichtbar. 
Eine sehr schöne Darstellung aus bester Zeit. 
8. Links eine Herme, sodann ein Flötenbläser, ein 
Knabe, der den Weihwedel  schwingt, ein Betender 
auf den Stab gestützt mit der Spendeschale in der Rechten, 
ein bekränzter Altar mit den brennenden Holzscheiten, 
ein zweiter Knabe, im BegriiTe ein am Spiefse steckendes 
Fleischstück zu rösten, und drei Zuschauer. Alle Per- 
sonen sind bekränzt. 
Tafel. 
I. Die Umhüllung der auf den Schaffellen sitzenden 
Figur sowie die Fackel in ihrer Hand und die zwei in 
den Händen der hinter ihr stehenden Person lassen auf 
eine mystische Weihe schliefsen. Der Priester ist nach der 
Umgürtung seines Gewandes und nach seiner Haartracht 
ein dionysischer. Man hat daher die Darstellung auf 
bacchischen Geheimdienst bezogen. Einige Teile des 
Bildes, wie Thor und Baum, scheinen modern. 
2. In der Mitte Demeter und Kore, die Hauptgott- 
heiten der Mysterien, zwischen ihnen eine Plemochoe, 
die heilige Vase für die Weihegüsse (Fig. 6), und sich 
kreuzende Ährenbündel. Demeter trägt auf dem Haupte 
einen sogenannten Kalathos, d. i. Korb, zur Andeutung
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.