Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Textbuch zu Th. Schreibers kulturhistorischem Bilderatlas des klassischen Altertums
Person:
Bernhardi, Kurt
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1701022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1702397
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Kultus. 
Zeus Kasios verehrt, einer syrischen Gottheit, die in 
engster Beziehung zu den Nleteorsteinen steht. 
I3. Die obere Fläche der Terrassenanlage, welche 
durch die hinten sichtbare Mauer abgeschlossen ist, wird 
durch den natürlichen Felsen gebildet, während die un- 
tere Fläche durch Erdaufschüttung künstlich hergestellt 
ist. Zwischen beiden ist eine in stumpfem Winkel sich 
hinziehende Felsenkante abgeplattet. In der Ecke der- 
selben befindet sich die Stufenanlage, welche, aus dem 
beim Abplatten ausgesparten Felsen hergestellt, die Ver- 
bindung zwischen beiden Terrassen vermittelt. Früher 
hielt man die ganze Anlage für den Platz der athenischen 
Volksversammlung, die Pnyx, und die Stufenanlage für 
die Rednerbühne. Ein im Bilde nicht sichtbarer Altar, 
der sich in der Richtung des Stufenaufganges auf der 
oberen Terrassenüäche befindet, und die Nischen in der" 
Felswand links vom Aufgange, welche für Weihgeschenke 
bestimmt waren, lassen in dem eigentümlichen Bau viel- 
mehr eine Stätte des Gottesdienstes erkennen.  
I4. Der thorartige, mit zwei Opfergefäfsen gezierte 
Überbau soll dem Baume einen Halt gegen Stürme ge- 
währen und zugleich seinen heiligen Charakter bezeich- 
nen; die Tempelthüre ist gewissermaßen Stellvertreterin 
des ganzen Tempels. Daneben das Götterbild und ein 
kleiner Rundbau zur Aufnahme von Weihgeschenken. 
Daran lehnen Fackelstäbe (14,11; 65,12). 
Tafel. 
I. 6. 7. 8. und der gegenüberstehende Plan. Die 
Stätte der olympischen Festfeier, welche alle vier Jahre in 
der Zeit des ersten Vollmondes nach der Sommersonnen-
        

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