Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1693189
Zweite Periode. 
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wohl aus der Schlussepoche des Jahrhunderts, ist der Schiffbau von St. 
Lorenz zu Nürnberg, das französische System in lebhafter Pfeilerglie- 
derung, über der sich schwere Wandlasten erheben, nachbildend. Der 
reich ausgestattete Facadenbau dieser Kirche ist im Wesentlichen der 
folgenden Epoche zuzuschreiben. (Der Chor gehört der letzten Zeit des 
gothischen Styles an.) 
Für Baiern kommen besonders einige Bauten zu Regensburg in 
Betracht: die Ulrichskirche (die sog. "alte Pfarra), ein Gebäude Voll 
ganz ungewöhnlicher Anlage, rechteckig, rings von. Umgängen und Em- 
poren umgeben, zugleich in dem seltsamsten Gemisch romanischer und 
romanisirender, primitiv und ausgebildet gothischer Flormen, der Art, dass 
sich hier ein eigenwilliges Festhalten am Alten mit gleichzeitiger Hin- 
neigung zu dem schon sehr entwickelten Neuen und somit, trotz der 
alterthümlichen Motive, eine Bauepoche bemerklich macht, die jedenfalls 
schon in die Spätzeit des Jahrhunderts fallt; die Dominikanerkirche, 
1274-77, ein in den strengen Formen dieser Ordensbauten gehaltenes 
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Arkade im Giebel 
des Münzgebaudes 
auf der Salzburg. 
(Nacl 
Heideloö.) 
Werkfaber wohl das bedeutendste von allen, gross, würdig und in maass- 
voll edler Durßhbildung;  und die älteren Stücke des 1275 gegründeten 
Domes. Dies ist die Anlage eines grossartigen Prachtbaues, dessen 
Grundzüge, auf eine maassvolle Austheilung der Räumlicheit berechnet, 
schon im ursprünglichen Plane gegeben zu sein scheinen. Von dem Aus- 
geführten gehört aber nur Weniges der gegenwärtigen Epoche an, na- 
mentlicht der Unterbau des dreitheiligen (den Schiffen entsprechenden) 
Kugler, Handbuch der Kunstgeschichte. II. 4
        

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