Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1693169
Zweite Periode. 
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das Princip der Gothik übergetragen erscheint und die sich auch i-n den 
ornamentistischen Bildungen bekundet. Ein Lettnerbau, welcher diesen 
Chor vom Schiifraum des Domes scheidet, zeigt dieselbe Richtung in 
mehr dekorativer Behandlung.  Der Chor der Kirche von Pforta (Schul- 
pforte, 1251-68) hat ähnliche, doch schon zu leichterer Bewegung 
entwickelte Grundzüge, im Einzelnen ebenfalls nicht ohne romanische 
Nachklänge.  
Erfurt hat in seinem Domkreuzgange ein Monument, das von g0thi- 
sirend romanischer Form zu verschiedenen Weisen selbständig gothischer 
Behandlung, zum Theil noch in ungefügen Versuchen, fortschreitet.  
Südlicher Querschiffflngel am Dom von Meilssen. 
 X   
(Nßclr 
Schwechten.) 
Dortige Ordenskirchen, die Barfüssen, die Predigen, die Augustinerkirche, 
sind als Beispiele der bei solchen Anlagen beliebten Vereinfachung der 
gothischen Stylform anzuführen.  Aehnliche Schlichtheit auch am Chor 
der dortigen Severistiftskirche (1273). 
Heiligenstadt, im Eichsfelde, hat in der Stiftskirche St. Martin 
einen dem letzten Viertel des Jahrhunderts angehörigen Bau, der bei 
Entwickelung des gothischeri Systems die romanischenßrrundmotive nicht 
verläugnet,  Braunschweig im Chore der Aegidienkirche (nach 1278)
        

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