Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1693132
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des gothischen Styles. 
Kunst 
Die 
von noch übergangsartiger Behandlung (im Chor) durch alle Stadien des 
gothischen Styles hindurch. Die Fenster sind hier nicht mehr zweige- 
schossig, vielmehr von ungetheilter schlanker Form; doch hat gleichzeitig 
das an der Südseite befindliche Hauptportal wiederum noch romanisirende 
  Grundform.  Andre Beispiele des- 
  '1 selben Styles, zum Theil dem fol- 
genden Jahrhundert angehong, zu 
  Grünberg, Friedberg, Haina, 
 X {Y  Frankenberg, Wetter, Als- 
x  G   feld. Eingehende Berichte über 
 fx." AN diese Gebäude, welche das zeitlich 
 u T  Verschiedene bestimmt zu sondern 
X  verstatteten liegen noch nicht vor. 
i I M   "l" Der Dom lvon Frankfurt a. M. 
äää; ääääf wurde 1238 gegründet; die Vor- 
derschiffe gehören der hiemit be- 
,  zeichneten Bauperiode an. Auch 
'     
  r verein- 
facht strengen Behandlungsweise, 
ßßä besonders in der schlichten Grund- 
X [Ä m grm der Pfeiler. des Innern..- 
 4   l 5.3311: Psräii: ist: ztäisgsez 
 nen hessischen Gebäuden entschie- 
  dener an. 
l 2'" Andre charakteristische Denk- 
  mäler der Zeit, durch Besonder- 
  i heiten der Anlage bemerkenswerth, 
1'  .   
    E smd. die Klosterkirche zu Alten- 
;    berg an der Lahn (um 1267), 
i einschifüg, mit geräumiger Non- 
E nenempore;  der "hohe Saalbau" 
im "wie wem E de? 80113983: 13 Marburg, dem 
 seine sc 1c e ormenstrenge einen 
  s-wwial" Mr M   l   G t  d  
Elisubethkirche alällarllxxaräiiggraluneres System. lforailivinPraäälelinflifz  
ser spätromarlischen Styles bildend- 
das Judenbad" zu Friedberg, ein Brunnenbau mit niedersteigender 
Säulentreppe. 
Des romanischen Hallenbaues in YVestph alen und seiner langen 
Andauer ist so eben gedacht. Die dahin gehörigen Denkmale, mit Ein- 
schluss der ansehnlichen Bauten, welche im Uebergange zwischen roma- 
nischer und gothischer Behandlung stehen,  der Dom zu Paderborn, 
die Münsterkirche zu Herford, das Schilf der Marienstiftskirche zu Lipp- 
stadt,  sind schon früher (I, S. 504 u. f.) angeführt. Diesen reihen sich 
zunächst, gleichfalls noch als übergangsartige Bauten, doch mit schon
        

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