Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1697853
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Nachhräge und Berichtigungen. 
S. Maria Novella zu Florenz beurtheilen, sondern nach den zahlreich vorhan- 
denen, aber meistentheils verkannten, zuweilen treiflichen hl. Familien schätzen 
lernen muss. Zu den letzteren rechnet O. Mündler auch die vielbesproehene, mit 
Unrecht dem Rafael beigelegte Madonna del Pozzo in der Tribuna der Uffizien. 
S. 353. Bei Michelangelo ist als Lebenszeit zu setzen: 1475-1564. 
S. 364 Z. ß lies Lawrie.  
S. 365. Das in Z. 9 genannte Bildniss der Fornarina im Pal. Pitti ist das- 
selbe, welches ebendort Z. 19 if. ausführlicher besprochen wird. 
S. 368 Anm. Z. 5 v. u. lies Zaganelli. 
S. 374 Z. 2 v. u. statt "und Nazario" lies: S. Nazaro u. S. Giov. Evan- 
gelista. 
S. 375. Zu den Hauptwerken des Pordenone gehört der Freskencyklus in 
der Madonna di Campagna zu Piacenza. 
S. 383. Zu den Werken des Hugo van derGoes gehören noch ein Dop- 
pelportrait (741) in den Uffizj und ebendort zwei dem Memling zugeschriebene 
Männerbildnisse (776 u. 7 82) und in der Pinakothek zu München ein zierliehos 
Bildchen mit dem heil. Johannes dem Täufer, bezeichnet mit dem Namen des 
Künstlers und der Jahrzahl 1472. 
S. 385 Z. 1. 'Die Taufe Christi, in der Akademie zu Brügge, ist nach 
Waagens begründeter Annahme ein ausgezeichnetes WVerk des auf S. 386 ge- 
nannten Livin de Witte. Demselben Meister schreibt Waagen das auf S. 390 
Z. 16 v. u. irrthümlioh dem lllabuse beigelegte Bild in Rouen zu. , 
S. 385 Z. 4 u. fg. ist die Marter des h. Erasmus in S. Pierre zu. Löwen 
durch ein Versehen unter den Werken Memlings stehen geblieben, während 
das Bild S. 387 richtig unter den Arbeiten des Dierick Stuerbout aufgeführt ist. 
S. 403. Bisher nahm man allgemein an, Hans Holbein d. j. sei 1554 in 
London an der Pest gestorben. Kürzlich hat aber Mr. W. H. Blaek das in Lon- 
don aufgefundene Testament des Künstlers veröffentlicht, welches vom erzbischöf- 
lichcn Gerichtshofs zu Westminster beglaubigt ist, und aus welchem hervorgeht, 
dass Hans Holbein schon 1543 an einer damals herrschenden Epidemie gestor- 
ben ist. 
S. 407 Z. 7 statt: nein Bildchen" lies: „ein mit Lcimfarben gemaltes Bild." 
S. 444, am Ende. Als ein Meisterwerk des Wilhelm Key bezeichnet O. 
Mündler das vielbesprochene, viel hin und hergeworfene Bild des h. Hieronymus 
in der Pinakothek zu München. 
S. 469 Z. 4 u. ff. Das hier aufgeführte Bild Rembrandts im Berliner Mu- 
seum wird von Ed. Koloif in seiner gediegenen Arbeit über den grossen Meister 
(in Raumer's historischem Taschenbuch für 1854) mit überzeugenden Gründen 
als Simson erklärt, der vor dem Hause seines Schwiegervaters von diesem zu- 
rückgewiesen wird. 
S. 506 Z. 32 lies: Jena statt: Jean.
        

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