Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1697167
Die Niederlande und Deutschland. 
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drei        
Museäässiaäräääfjlläf].ltigslgiildiäälellglijfllälfääifßdäßbägäCllel] Iniialtes im_ dortigen 
Denkmälern fortlaufende Belege zur Geschichteodterzd hllnz nl Same? 
Es sind meist Statuen in barocken Nischen stehend dafla lgenEBlldperel. 
Albrechts (1546) ist mehr durch den trefflichen Kbifakjeldläle ltfblsellof 
als durch die Gesammtfassung ausgezeichnet). migdeunb das aterlaL 
diejenigen Erzb. Sebastians (1555) und Erzb Baniels 1115; (l-uteml Smd 
miliendenkmale, Brendel (1562) und Gablenz (1592 (t Hi), .ZW6l Fa- 
Familie in guter Bildnissauffassung vor dem Crudfixhkle an Jedes die 
Vorzüglichsten dieser Richtung gehört sodann did au (lneellgd dar; zum 
statue Erzb. Wolfgangs (1606).  Auch der Dom w:  Svone Grab" 
sitzt, ausser den bereits genannten-u. a. frühern Werken rllrlfburg be- 
mente, welche zwar nicht so sehr durch reinen plastische rege Mann- 
höheres Lebensgefühl, als durch stattliche dekorative Wirkun en tyl lmd 
net sind. Abgesehen von mehrern Bronzetafeln mit Beliefsausgezelch- 
diejenige des Bischofes Conrad (gest. 1540) die treifliclistc ist, Woälllnter 
wir die Grabinäler der Bischöfe MGlCl1l0l' (gest. 1558) und Fri dgrlyiva nen 
1578), sowie dasjenige des Sebastian Echter (gest 1575) lletlzlflereggtlisd. 
reits mit einer auf den A    l  f   
der Weise jener Grabmäääi  Släifsilzyäliähslfälillg däeises Ritters, nach 
Ueberhaupt machen sich jetzt auch in der Anord n  ä aria del popolß. 
die italienischen Motive (z. B- eben diese s hlnunt, 91' Grabdenkmale 
Hauptiigur, die Beigabe zweier trauernden wedbfllrlmernde Stellung der 
in bedeutendem Maasse geltend. m an Gestalten) u- dgl-l 
In Bezug auf die Erz-Sau]     
besonders verschiedene Bronze-Arbleillzgnr aüillihifloge- durälen lller 
von Deutschen und von Niederländern gearbeitet in Deufddlfla d? smh, 
den. Als ein tüchtiger Bronzegiesser in Sachsen brscheint Wollf Ä-(lrflf 
von Freiberg, der u. a. das Grabmonument Herzog Philipps I von Eger 
lnern (gest. 1560) in der Petrikirche zu WVolgast (zwar nur ein dekom- 
tlves Werk) fertigte. Etwas später sind die Grabdenkmale der 3'  
sehen Kurfürsten im Dome von Freiberg, ' als deren Verfertic  {ldä S1- 
ein in Sachsen ansässiger Italiener, Gio. Maria Nosseni  Jllögch 
genannt wird  die Fürstenstatuen selbst sind von dem VenezianerlsP '53) 
Boselli. (Von einem etwas ältern niederländischen Meist  t 1 1G m 
hafte, im Einzelnen wohl gelungene Marmordenkinal des ä lsffas Pomp- 
ritz, ebendaselbst.)  In Nürnberg wurde der zierlich ur iirsten M0- 
iiguren geschmückte Brunnen, neben der Lorenzkirche d elhmlt Br0n.ze' 
Wurzelbauer, 1589, gefertigt,  Die prächtigen .urc_ Benedlcf 
werken versehenen Brunnen zu Augsburg rühren 7' mlt-vlelen B1l0nze' 
ländern her; so der Augustusbruniien von Hubert-Gfulllelst von Nieder- 
und der Herkulesbrunnen von Adrian de Vi-ies lälhard-"(um 159-0) 
freilich beträchtlich manieristische Bronzegru e  99); Während die: 
_Zeughauses durch einen Deutschen, J Ohannplii "uber dem Portal des 
1st.  Einige Bronzewerke in München w ilmhel (1607). gefemgt 
obengßIla-Tlntell Malen Peter de Witte gearb 91' 611 unter lieitung des 
eitet; so die in ihrer Art 
 
1 Waagen, Kunstw. und Künstler in Deutschland, I,
        

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