Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1696679
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d. 16. Jahrh. 
A. Malerei. 
dargestellt wird; Composition und dramatische Bewegung erscheinen höher 
entwickelt als bei den übrigen nordischen Zeitgenossen. Unter seinen 
Gemälden sind besonders diejenigen, die sich in Colmar vorfinden, von 
hoher Bedeutung; vor allen zwei Altarilügel im dortigen Museum, welche 
den englischen Gruss, S. Antonius und die Madonna das Christuskind 
anbetend darstellen; sodann ein, leider beträchtlich übermaltes Altarbild 
in der Münsterkirche (oder Stiftskirche St. Martin), eine Madonna im 
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Mal-i; und Kind. Nac em upferstich von Martin Schön. 
Rosenhag. Andre Bilder, welche man zu Colmar dem Schongauer zu- 
schreibt, wie namentlich eine Pietä und eine Reihenfolge von Gemälden 
aus der Leidensgeschichte im Museum, sind nur als Arbeiten von Nach- 
folgern seiner Richtung zu betrachten, mit Ausnahme von zweien, Kreuz- 
abnahme und Grablegung, welche-von der Hand des Meisters sein kön- 
nen. Schulwerke Sind: in der Münsterkirche zu Thann eine Tafel mit 
vier Heiligen; in der Kapelle des Stiftes Adelhausen zu Freiburg im Br. 
ein Ohristuskopf; mehreres in der öffentl. Sammlung zu Basel.  In der 
Pinakothek von Münch en werden ihm mehrere Gemälde (wohl sämmtlich 
ohne Grund) zugeschrieben- Dagegen wird ein kürzlich in die National- 
galerie zu London gelangtes Bildchen mit dem Tode der Maria als ein
        

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