Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1696573
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IV. K. Die nord. K. 
A. Malerei. 
unschön und selbst gemein sind. Seine Darstellungen streifen durchweg 
an das sogenannte Genre; und häufig, namentlich in den Kupferstichen 
(deren man eine bedeutende Anzahl von seiner Hand besitzt), gehören 
sie demselben auch dem Inhalte nach an. Dabei macht sich jenes phan- 
tastische Element sehr bemerklich, das ihn insgemein zu allerhand bizar- 
ren, seltsamen oder spasshaften Vorstellungen treibt. Gemälde seiner 
Hand sind nicht häufig und nicht immer sicher beglaubigt. Wir nennen 
nur: ein Hausaltärchen mit der Anbetung der Könige (1517), früher in 
der Galerie des Königs der Niederlande, im Einzelnen noch an Engel- 
brechtsen erinnernd; ebendaselbst zwei Altarflügel; ein grosses, doch 
ziemlich geschmackloses jüngstes Gericht ohne alle malerische Wirkung, 
im Stadthause zu Leyden; eine Madonna mit der heil. Magdalena und 
einem Donator, in der Pinakothek zu München (1522); die Geburt 
Christi (1530)! und die beiden Einsiedler Paulus und Antonius, in der 
Gal. Lichtenstein zu Wien; das Bildniss des Kaisers Maximilian in der 
k. k. Galerie zu Wien; Mehreren im Museum zu Antwerpen; ein 
Eccehomo in der Kapelle des Palazzo Reale zu Venedig  als A. Dürer 
benannt); die Anbetung der Könige, zu Oorshamhouse in England; ein
        

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