Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1696514
382 
Jahrh  
bis z. Mitte d. 16. 
A. Malerei. 
An die Gebrüder van Eyck schliessen sich zahlreiche Schüler und 
Nachfolger an; doch ist bei den geringen äusseren Hülfsmitteln, welche 
der kunsthistorischen Forschung zu Gebote stehen, sehr schwer, für die 
einzelnenWerke der Schule überall den Meister mit Bestimmtheit nam- 
haft zu machen. Als die bedeutendsten darunter sind zunächst anzufüh- 
ren: Peter Christophsen. Von ihm eine Madonna mit Hieronymus 
und Franeiscus (1417) das früheste bekannte Oelgemälde, noch an Hubert 
van Eyck erinnernd, von Hrn. J. D. Passavant zu Frankfurt a. M. der 
T" Q1   1 Q 
  i? 
Ätßiiißifäief. '  hii   
 nkwdi  I]; im  
    l 
_   lud 
   "ixl?  
M 1  v, - iy   
ä  in; lwi  1 In  
i: l fiu  N1 i 
     W  
1'  A: i  L1. 
e    7 iigß, 
1.1 M?     "s? " 
 1 W15,  _ hli  
     i, ß   
Verkündigung von Peter Christophsen. Nach dem Original im Berliner Museum. 
Sammlung des St-ädePsehen Instituts geschenkt; ein weibliches Bildniss 
und zwei Altartafeln vom J. 1452, Verkündigung, Anbetung der Könige 
und jüngstes Gericht, im Berliner Museum; eine Seene aus der Legende 
des h. Eligius (1449), bei Hrn. Oppenheim in Köln. U. a. m.  Justus 
Van Gent. Sein Hauptwerk ein grosses Abendmahl in der Kirche St. 
Agata zu Urbino.  Gerhard van der Meeren (Meere, Meer, Meire), 
der von 1452 bis 1474 erwähnt wird; sein Hauptwerk ist ein Altarblatt 
in der Kirche St. Bavo zu Gent, die Kreuzigung, auf den Flügeln Me- 
ses, der das Wasser aus dem Felsen schlägt, und das Wunder der eher- 
11611 Schlange- Sodann ein Altarblatt mit der Passion in S. Sauveur zu 
Brügge (1500), zwei kleine Bilder im Berliner Museum, etc?  Hugo 
jiil. 
1 Der Charakter dieser Bilder und das Datum des in Brügge beündlichen 
stimmen durchaus nicht zu einem unmittelbaren Nachfolger der Eyck; ihre Be- 
Ziehung auf Gerhard 18b daher nicht denkbar, wenn er ein Schüler Huberts ge- 
wesen sein soll. Hier scheint demnach eine Verwechselung vorzuliegen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.