Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1695690
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II. Kap. 
Die ital. 
bild. Kunst im 15. Jahrh. 
Malerei. 
seiner Tafeln reihen sich dem Werthe dieses Gemäldes an, namentlich 
eine Krönung Mariä in S. M. Maddalena de' Pazzi zu Florenz. Seine 
späteren Werke, wie die von ihm gemalten Fresken in der sixtinisehen 
Kapelle zu Rom, sind weniger befriedigend.  Der zweite Meister ist 
Benozzo Gozzoli, einer der liebenswürdigsten und interessantesten des 
gesammten 15. Jahrhunderts._Die früheren Werke dieses Künstlers, unter 
denen namentlich die Fresken in der Madonnenkapelle des Domes von 
Orvieto (seit 1447) und in den beiden Kirchen von Montefalco, un- 
fern von Fuligno, (um 1450) anzuführen sind, lassen noch ziemlich ent- 
schieden den Schüler des Fiesole erkennen. Eigenthümlicher zeigt er 
Filippino LippPs Bild in der Badia zu Florenz. 
sich in den Zll S. Gimignano, unfern von Volterra, ausgeführten Fres- 
ken, wo er sich von 1465.-68 oder 69 aufgehalten zu haben scheint; 
hier sind namentlich die im Chore von S. Agostino (1465), mit Geschich- 
ten des h. Augustinus und mit einer Menge von Bildnissüguren, welghe 
die jedesmalige Handlung umgeben, ausgezeichnet. Noch bedeutender 
sind seine Arbeiten in der Kapelle des Palastes Medici (jetzt Riceardi) 
zu Florenz; die (nicht mehr vorhandene) Altartafel dieser Kapelle stellte
        

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