Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1695535
284 
Kap 
bild. 
Die ital. 
Kunst im 
1 5. J ahrhl 
Sculptur. 
mehrere Statuen des Täufers Johannes (eine der Art in der Kirche S. Ma- 
ria de' frari zu Venedig). Bei andern dagegen erscheint sein Streben 
in einer grossartigeren Entfaltung. In solchem Bezuge sind zunächst drei 
grosse, für Orsanmicchele in Florenz gefertigte Statuen zu nennen: die 
des Petrus, Marcus und Georg, von denen die letztere, in feurig kühner 
Stellung, das Bild der edelsten männlichen Jugend gewährt. Ebenso drei 
Statuen am Glockenthurme des Florentiner Domes; höchst ausge- 
zeichnet ist unter diesen (ler_sogenannte Zuccone (Kehlkopf), ein Portrait 
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Verocchitfs Gruppe an O1- 
San Micchele. 
des Giovanni di Barduccio Cheriehini, in dem sich das kräftige Leben 
mit ungemeiner Grossheit des Styles glücklich vermählt. Auch die Bronze- 
statue der Judith," in der Loggia dei Lanzi zu Florenz, und die des 
David im dortigen Museum zeichnen sich durch eine ansprechend frische 
Auffassung des Lebens aus. Derber, aber nicht minder lebenvoll, ist 
endlich das eherne Reiterbild des Gattamelata, vor S. Antonio in Padua. 
An Donafellß reiht Sich eine bedeutende Anzahl von Mitstrebenden 
und Nachfolgern an; doch wussten diese die von ihm begründete Rich- 
tung zum Theil wiederum auf mannigfach eigenthümliche Weise um- 
zubilden. 
        

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