Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1695096
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Kill" 
bis 
Arch. 
Die mod. 
gegen 
des 
das Ende 
J ahrh. 
Reste von Anlagen Miehelozzds enthalten: der Pal. Tornabuoni (jetzt 
Corsi) zu Florenz, gegenwärtig verändert, der Pal. Cafaggiuolo im Mu- 
gello, der Pal. der Villa Careggi bei Florenz, der Pal. für Gio, Me- 
dici zu Fies ole, u. s. w.; ausserdem gehören ihm die wichtigsten Theile 
der Klosterbauten von S. Marco und S. Oroce. Er scheint überhaupt 
für den Hallenbau der Häuser, Paläste und Klöster des neuen Styles, 
womit sich nunmehr Florenz anfüllte, im Wesentlichen die Richtung an- 
gegeben zu haben.  Verwandten Styl mit dem Pallast Riccardi zeigt 
der Pal. Strozzi zu Florenz, der von Benedetto da Majano im 
Jahre 1489 begonnen und von Simone Cronaca (erst 1533) beendet 
wurde: von letzterem rührt die grandiose Bekrönung her, die diesem 
Palazzo Strozzi 
zu Florenz  
Palast ein vorzüglich bedeutsames Ansehen gewährt. Von Cronaca wurde 
u. a. auch die zierliche Sakristei von S. Spirito zu Florenz und die 
einfache, treffliche Kirche S. Francesco al monte vor der Stadt erbaut. 
In Siena. finden sieh einige bedeutende Paläste, welche in Anlage 
und Einzelbildung der genannten fiorentinisehen nahe verwandt sind: Pal. 
Nerucei, Pal. Spannocchi, und vorzüglich der Palast Piccolomini (begon- 
nen 1469, jetzt der Regierungspalast). Man schreibt denselben, wie die 
andern bedeutenden sienesischen Bauten der Zeit (worunter die luftige 
Loggia del Papa), gewöhnlich, obschon ohne hinreichende Gewähr, dem 
Francesco di Griorgio zu, einem namhaften Architekten jener Zeit, 
der besonders als Kriegsbaumeister thätig war. Vermuthlieh rühren diese 
Werke aber nicht von ihm, sondern von dem Florentiner Bern ardo
        

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