Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1694751
206 
Kunst 
Die 
des" gothischen Styles. 
Kapellenreihen versehen, im Detail dagegen "schmupklos und von herber 
Strenge; am Aeusseren durch kolossalen Westthurm und eine Anzahl 
schlanker Giebelthürmchen ausgezeichnet.  Aehnlich die Katharinen- 
kirche, nur einfacher und gleich den übrigen ohne Querschiff, ursprüng- 
lich seit 1326 erbaut, aber im 15. Jahrhundert vergrössert; St. Peter 
Giebel 
Trinitatiskirche und der Annakaivelle zu Danzig. 
(Nach C. Schultz.) 
und Paul, 1425 begonnen, mit originellem Westthurm (seit 1486); St. 
J ohannis, edel und in tüchtigen Verhältnissen, mitvQuerschiff 1463-65 
gewölbt; S. Trinitatis, deren schönerlang vertretender Chor 1482-95 
erbaut, deren Langhaus 1503-14 hergestellt wurde, mit ungemein reich 
dekorirtem WVestg-iebel; die einschifüge Kirche St. Bartholomäi, nach 
1500, und St. Birgitten, erst 1587-1602 erbaut. 
eich. 
Frankr 
Die Spätzeit der französischen Gothik ist vorzugsweise durch eine 
ungemein leichte, graziöse Ausbildung der Details, durch grossen dekO- 
rativen Reichthum ausgezeichnet, wobei jedoch das Einzelne auch hier 
mehr willkürlich als organisch entwickelt erscheint, und besonders in den 
Maasswerken jene flammenförmigen Figuren beliebt sind, welche diesem 
späteren Style den Namen des Flamboyant verschärft haben. 
Zu den elegantesten und edelsten WVerken dieser Epoche gehören 
im Norden Frankreichs die jüngeren Theile von S. Ouenl in Rouen, 
 
1 Denkmäler 
der Kunst,
        

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