Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1694571
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Die Kunst des gothischexu 
Sbyles. 
Nördlingen (1499) in der Stiftskirche zu Herrenberg und der zu 
Stuttgart. diese besonders zierlich ausgebildet; ferner eine Kanzel von 
Burkhard Engelberger im Münster zu Ulm, dessen Tabernakelaufsatz 
ein Werk des jüngeren Syrlin vom J. 151-0, u". s. w. 
Die Spätmonumente der Schweiz haben direkte Beziehungen zu den 
schwäbischen. So besonders das Münster in Bern, durch den Strassbur- 
, ger Meister Matthias Heinz 
 im J. 1421 gegründet, darauf 
 durch die Ensinger und meh- 
 rere andere deutsche Meister 
 bis in die achtziger Jahre aus- 
iä, geführt völlig beendet erst im 
 316. Jahrhundert. Es ist ein 
tfhlljliil Hochbau mit einfach vorgeleg- 
Wllt. i,  
l E-imi tem Chor, aber ohne Querschiff, 
 "jsljifkilg, mit stattlichem, reich dekorir- 
   Liijijllillliz, {ETH hwestßllflrß"  ff 
 irc e zu iei mit, iin ec  
  lande,h ebenfalls mit tucäitigäm 
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4,   714,1, YVestt uim die Kirche t. s 
 wald in Ziig mit phantastisch 
 äekoäirrtem lliortlal wromZJ, 147g: 
1.1, I   ,1 ie asser 1rc ie in uric 
   schlichter ausgeführt, vom Jahr 
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iliiifli."  tililfi: "f? Fiel! ill-P Wmrieiindfirs aiiiii giiiilung 
454W Hi,   [N 3  sten ei e es un  zu 
Ijütätl [wir   gggl   Basel, namentlich die Kroiiung 
  h.   der beiden Westthürme mit zier- 
    lich durchbrochenem Spitzen. 
 i,  [i'll 1,  1. Verwandte dekorative Rich- 
f, M    ning bekunden die Bauten des 
Ar, tljwldlr  lljlillsjillielllil tritt, M3, 5315,; Oberrheins. Das bedeutend- 
i: will; ä-hätp-ji, {im  ste Werk ist der Oberbau des 
 ff  i,  1,1,   Thurmes ani M ü n s t e r zu 
m; älilllfiil], i? inllifllllhllilili: Mäläivßilfgrfiii 1  Sfrmburgi zu Anfang des 
 m  11,  M, f,   10.Jahrhunderts durch Johann 
   ll Mill] M,    Hültz aus Köln ausgeführt, 
  j i,   Q  {U l H41? tilgt-i'll 1'  ' 1 1439 vollendet; eine luftige acht- 
glüht?  llli rllllliii""wlll' quillt  so   
 T; LT eckige Pyramide, ganz durch- 
lmhfrlll "fiif  brochen und mit bunten Maass- 
 77 gnagbugqll, h"   Werk-Mustern gefüllt, ohne 
 l 9': m ll , streng organische Entwickelung, 
'l'hurmaufsiitz des Münsters von Strassburg. aber in Pikanter malerischer 
(Nach Chßlmy") Wirkung. Der Oberbau ist 256 
Fuss der aiize Thurm 480 F. hoch.  Ein kleiner, aber ungemein 
7 g     
zierlicher Bau derselben Epoche ist die Kirche zu Thann, im Anfange
        

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