Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1694494
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Die Kunst des gothischen Styles. 
nomo (1385); der Bolognese Miechele Mattei, der sehr zierlich ist und 
Verwandtschaft mit Gentile da Fabriano zeigt. 
Bedeutender entwickelt sich der gothische Styl der venetianischen 
Malerei in der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts; eine gewisse 
schmelzende Weichheit, der es jedoch nicht an Ernst und Würde fehlt, 
tritt in den Bildern dieser Zeit hervor, und namentlich sind sie ausge- 
zeichnet in Betreff der warmen, gesättigten Färbung, besonders des Flei- 
sches. Zu den Künstlern dieser Richtung gehören zunächst; Michiel 
Giambono (vorzüglich schöne Mosaiken vom Jahr 1430 in S. Marco, 
Capella ,de'wMascoli) und J acobello de Flore (von diesem eine Ma- 
donna v. J. 1486 in der Akademie zu Venedig.)1 Vorzüglich bedeutend 
jedoch erscheinen die beiden fast immer gemeinschaftlich arbeitenden 
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Madonna von Antonio Vivarini und Giovanni Alamßno in der Akademie zu Venedig. 
Künstler, Giovanni Alamano (oder de Alemania) und Antonio Vi- 
varini von Murano; zwei vortreffliche Bilder ihrer Hand, vom J. 1440 
und 1446 sieht man in der Akademie von Venedigf drei grosse Altar- 
werke in der goldnen Kapelle bei S. Zaccaria ebendaselbst. In diesen 
tritt der Einliuss der Kölner Schule noch bestimmter hervor, da Jolmn- 
nes "der Deutsche" sicher ein Kölner oder doch in Köln gebildet war. 
Die Schule von Murano, mit der wir ihn in VgI-bindung sehen, und die 
vielleicht von Andrea da Murano gestiftet wurde, beherrschte die ganze 
Denkmäler der Kunst,
        

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