Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1694098
140 
Die Kunst des gothischen Styles. 
unweit Abo (Finnland). In England sind es nicht ganze Metallplat- 
ten, sondern die einzelnen Figuren, Wappen, Sehriftbänder etc. sind jede 
besonders in eine Steinplatte eingelassen. Es sind namentlich Norfolk 
und Suffolk reich an solchen Arbeiter. Der Styl ist mittelmässig. (Vgl. 
oben S. 132.) 
Die Prachtmetalle wurden auch in dieser Periode, ausser zu. den 
nöthigen kirchlichen Schmuckgeräthen, vornehmlich zu Reliquienbehältern 
verwandt. Die letzteren erhielten jetzt nur noch selten eine bedeutende 
   v" H Nx 
C4 1 "15"      M-xMIEFi 
 
z]   ßmylbfigl z-s 21, dllv (-1  pär Im 
    
     
 {am  H?  ß  _  Hi    
ä ß, f A    X" ß Y"  
3h   .I NX .1;   I   i 
i'm w "i K4; S!      f ß 
w w w   W- w  
441V  w,    Ä:   
W Mi    F" (Q 1  '  1M 
{KW i z?  l Mlfrflmä  ß '13 'l ü; 
PÜYIIMV ä 1: A   ß!  yji" f  
 14  xx Jl  itfsiw A   w ß  
 p X ß!  ß I '11 im 
w x:  N    L v1: ß 
(Ü?  1    xäi ä  
X w!  1! f .7 
x Ä  ä  
ß "  W Wmviliiik q 
)  5 4! l J   A" I 
Grabplntte des Bürgermeisters Tidelnann Berk umlzseiner Frau Elisabeth 
in der Marienkirche zu Lübeck. (Nach Milde.) 
Dimension, indem die Elevationen der Wichtigsten heiligen Leichname 
schon längst geschehen waren und es sich jetzt meist m11- noch um Ver- 
schönerung oder Umarbeitung eines oder des andern Prachtsarges han- 
deln konnte. Als eines der seltenen Hauptbeispiele von grossen Sarka- 
phagen solcher Art möge hier der Reliquienbehälter des h. Patroclus aus 
_dem Dome von Soest, gegenwärtig im Museum zu Berlin, durch den 
Goldschmied Riegefried im J. 1313 gefertigtf angeführt werden. Die 
Arbeit gehört, was die künstlerische Durchbildimg betrifft, nicht zu den 
1 Becker, 
im Museum, B1. für 
bild. 
Kunst, 
1836, 
396.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.