Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1694007
Dritte Periode. 
131 
Von Werken des Erzgusses sind der Leuchter lmd das Lesepult in 
der Kathedrale zu Tongern, 1372 durch Johann Joses von Dinant ge- 
fertigt, zu nennen. Höhere künstlerische Bedeutung haben zwei grosse 
Grabplatten von- Messing in der Kathedrale zu Brügge, die eine "vom 
J. 1387, die andere für die Eheleute de Munter, mit den Todesjahren 
1423 und 1439. Beide tragen in der Auffassung der Gestalten den idea- 
len Styl des 14. Jahrhunderts, doch ist auch hier ein Streben nach grös- 
serer Naturwahrheit nicht" zu verkennen. 1 
Als ein namhaft bedeutender Künstler zu Anfang des 15. Jahrhun- 
derts erscheint in Frankreich und am Hofe Philipps des Kühnen von 
Burgund ein Meister, der mit dem Namen Claux Sluter bezeichnet 
 
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Der Müßßäbrunnen in der Karthause zu Dijon. 
(Nach Du Sommerard.) 
wild Der Zusatz „de Orlandes" in einer ihn betreffenden Urkunde macht 
seinen Ursprung aus den Niederlanden unzweifelhaft. Ein Denkmal von 
ihm, welches einen Brunnen der Karthause zu Dijon, den sog. "Moses- 
brunnen", schmückt, 2 enthält die Gestalten verschiedener Personen des 
1 Eine treifliche Abbildung der späteren Platte in Sempefs Styl oder prak- 
tische Aesthetik. I. S. 170.  2 Du Sommerard, les arte du moy. äge, chap- v, Pl- 1- 
 Vergl. Waagen, im Deutschen Kunstbl. 1856, S. 236.
        

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