Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1692175
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1693640
Dritte Periöde. 
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Z1? Coblenz (seit 1356), etwas später (1404-31) der der Liebfrauen- 
kirche (laselbst, und aus derselben Epoche (um oder seit 1414) datirt 
der zierlich siebenseitig sehliessende Chor von S. Andreas zu Köln. 
Im Gegensatz zu diesen Kirchen der kölnischeii Gruppen gehört eine 
Anzahl von Bauten der TPlGIJSClIOII Diözese dein schlichten System der 
Hallenkirche an, die hier meist bei ge- 
 ringen Dimensionen sich klar und an- 
 sprechend entwickelt. S0 die J esuiteii- 
  k i r eh e (frühere Minoritenkirehe) zu T r i e r 
 und besonders die Kirche von S. Wen- 
E; del, deren einsehiffiger Chor _1360 ge- 
 a;  weiht wurde, und deren dreisehifiiges 
L, fgtßfQQ  Laiighaus allerdings bereits in die erste 
Iß Aggiäzigr] Hälfte des 15. Jahrhunderts fällt. Die- 
 ser Spätzeit gehören auch die meisten 
 übrigen Kirchen derselben Gruppe an. 
l Maneherlei EIIIHÜSSG des niederrheini- 
F) sehen Styles zeigen auch die Monumente 
 in Lotäiringen, besonders Jene in der 
  ersten poche schon vorkommende Chor- 
JW als! rajzlifgä bildung mit sehrag in der Diagonale 
i  gestellten Seitenkapellen, wie sie an der 
 äipvimlpllijf Stiftskirche zu Xanten u. A. sich findet. 
"i, [Md-ß  1111 So die 1327 begonnene Kirche von Mun- 
  ster, ein einfach strenges klösterliehes 
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  giiiiiißvieavwg 1113i,zähe-OElififßäiiiiägnäiiihtiilli; 
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JWMW  vollendet, mit schlankem Mittelschiff bei 
 massigen Dimensionen und schwer ge- 
jhlß nux gliederten Pfeilern. 
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  Am Mittel- und Oberrhein fallen 
inaeiufw M  in diese Epoche mehrere bedeutende 
Vollendungsbauten fruher begonnener 
Denkmaler. Der Dom zu Frankfurt 
g-ggh  11W a. M. erhielt von 1315-38 seinen ein- 
 1 u am n J  schifüg langgestreckten Chor, und nach 
Hochkreiz Z iiabßuiiiii" (Nach Gml" der Mitte des 14. Jahrhunderts die un- 
   gewöhnlich ausgedehnten Querschiüarine 
mit ihren reich geschmückten Portalen.  Am glänzendsten entfaltet sich 
der dekorative Styl noch in edlen Formen am Langhause der Kathari- 
n enkirche zu Oppenheim, einem der reichsten Werke deutscher Gothik. 
Die Anlage ist fünfsehiffig in origineller Behandlung, mit Zwei Kapenen- 
reihen zu den Seiten der Nebensehiiie, die sich durch schlanke Säulchen 
gegen jene öffnen. Das Mittelschiff erhebt sich nur mässig über die
        

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