Volltext: Handbuch der Kunstgeschichte (Bd. 1)

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mon erkannt hat. In dem Kopfe derselben und namentlich dem Kopf- 
schmuck, scheint sich einigermassen ein künstlerisches Gefühl geltend zu 
machen; das Uebrige ist auch hier völlig barbarisch?  Anderweit, in 
späteren Epochen, ist von griechischen Künstlern für phönicisches Kunst- 
bedürfniss gesorgt werden, wie dies u. A. aus einer erheblichen Anzahl 
kleiner Venus-Idole altgriechischen Styles, die auf Cypern gefunden sind, 
Imd namentlich aus Münzen und Gemmen griechischen Gepräges sich er- 
giebt. Eine Einwirkung solcher Arbeiten auf eigenthümlich phönicische 
Kunstthätigkeit ist aber nirgend ersichtlich. 
Im Kunsthandwerk nahmen die Phönicier ohne Zweifel die symbo- 
lisch-ornamentistischen Formen der mittelasiatischen Kunst zum Vorbilde. 
S0 vornehmlich bei ihren, im Alterthum gerühmten Zeugen und Tep- 
pichen. Purpurfärberei und Glasfabrik waren auf lange Zeit ihr bewun- 
dertes Eigenthum. 
 
1 Revue archäoL, III. p. 
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