Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1687056
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Phönicien und Israel. 
äefüiirt hzättel und djr Yen David erneut wurde. Er bestand aus hölzernen 
1113153351 613g 1:11 ggzhäilegellholzerlrliä die mit Goldhlech überkleidet waren 
bekleidete Pfoqtgn u  eppic ach. Ein Hof umher war diueh erz- 
  n eppiehe zwischen denselben abgegranzt.  Dann 
uber den Tempel, den Salomo auf dem Berge Moriah erbauen liess 1 
11212111 räut dessen lädusfuhrung ihm IQÖniIg Hirani ven Tyrus YVerkmeistei' und 
tet äairlileägln Je. Der Tempel, uber maehtigen Substruetioneii errich- 
 ,  n Umfang noch an Anlage bedeutend, aber mit der er- 
älrlgilglßgäilßil Pracht ausgestattet. Pas Tempelhaus war 60 Ellen lang, 20 
, oeh; den grosseren Tlieil nahm ein heiliger Vorraum, den klei- 
äääilllldggs lällßtlläällligste Clllä  telelieni sich besoiidre Oberkammern 
 ldinoialiiessblitädu ich?  "mgab datTe-mpeniausi  
Tempelhausces {waren aus Stäin uaäldfne zorhilne lag- D16 Wunde des 
war überall mit kostbarem Hglze wderlilluälefuhrt; dils Inl-ilere dasselbe-II 
einem Goldüberzn e in Welchem Oherubväl St] und [heses dETCIHVQg mlt 
Blumen gebildet gvaren bedeckt Im Alles-la äldn? Palmen" kodoqulntheni 
Stiftshütte entnommene jßundeslade mit d e] äl lgsten Stand (h? aus de? 
ten zwei kolossale ClIOYUbUQSiWltt-Ell Ignl esiltzestafeln, zu Ihren Sgl- 
Vorrauine verschiedenartijes (Oi Jvvoddth O'Z unG lebenfans Trergoldet; 1m 
fanden sich kolossale Werke voii (ldoedma  "um" lqd. dvof dem Tempel 
Tvrier Hiram Abi? "eeosseii mit bidit bliel maTI-ttlge Elrzsaglen, von dem 
lieher Ilauptforni" ezijiiöriesifraes ven zwölfnätdlegidl -en kapltalen von rund- 
becken. der 10 imen hohz klrzbeklkd t 1.  amen äetragenes XNasser- 
faches b f) U w". 1  v.  ee iaiii olrera tar, und mannig- 
i 9113812111, caiuntei zehn giosse wageiiartige Gestelle, mit Che- 
rubs, Tliierbildern u. dergl. geschmückt. Die prachtvolle Ausstattung des 
Salomonlsßhßn TenalPels 111161 die dabei angewandte dekorative Bildiierei 
erilnnern an den ßClllHllCk.n1ltt8lZlSldtlSCll8l' Tempel; die Cherubgestalteii 
äSOF-lnstlilerlllgr den bplhlztntasttfiiseäien Tlnerfigiiren der assyrischen Kunst ihr 
586 durch Niäillialdälegll  11 _eIl- T Telrstert wurde der Tempel im Jahr 
h d ;    ßfrr, ein spateiei, gegen Ende des sechsten Jahr- 
un erts ausgefuhitei lNeubau war wenig bedeutend.  
einer Anzahl am  ebä e dl m1 edaiäalfisc är auweise scheint derselbe aus 
dann mehrere qälle  en ßllll-l to e]? estanden zu haben. Es werden 
Gold und Elfengeiil nsa 111123113, mit. y esoinders wundervoll war der aus 
Weiüg glänzende Auifgtiei e e ou enthien des IXOIIIgS.  Auf ElIldOr- 
   ung deuten die, in den niiehsten Jahrhunderten 
der Judisehen Geschichte genannten "elfenbeinernen Häuser."  
Ksäiägäiteizn äsifeiesii; siiziixiihr    
indess wiederum jnur sehr weni wisse 8c Ilmtnuäen äol Bethat-Vlgung W11. 
war der soo-enannte Apollotem äl durcll. d närnen empeln dleser Stddt 
das Innere {bekleidete aus Ph L fm" (-)(Sc]11nlwk' der auch km? 
    7 gezßw nöt- Dei Ixenigshafen der Stadt war mit 
einem Portikus ionischer Saulen umgeben. Aus der vorrömischen Zeit 
 
1 IQGiI 1 
der 
Tempel Salomds.
        

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