Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1691661
Periode. 
Vierte 
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(hier ein Stück der Fagade.) Wiederum in andern Fällen sind es Por- 
tale, die, zumeist an jüngeren Gebäuden, das Zeugniss derartiger Ausstat- 
tung bewahren. Zu diesen gehört ein merkwürdiger Rest walisischer 
Architektur, ein eigenthümlieh zierlich behandeltes Portal der zerstörten 
Abteikirehe von Strata Florida, unfern von Aberystwith.  Oder es 
ist die schmuekreiche Gestaltung des Chorbogens im Innern der Kirchen, 
Kirche w 
Gastle Acre. 
(Nach B: 
welche denselben Typus trägt. Eigenthümlich bemerkenswerth ist der 
Chor der Kirche von Compton (Surrey), zweigeschossig, in beiden Räu- 
men gegen _die Kirche offen, im Oberraum mit einer zierlichen romani- 
schen Arkadengallerie von Holz. 
An einigen Kapitelhiiusern entfaltet sich die übliche Dekoration zur 
nicht minder glänzenden Pracht. An dem Kapitelhause bei der Kathe- 
drale von Gloueester in strenger-er, edel gemessener Weise. An dem 
bei der Kathedrale von Bristol in übermüthigst phantastischen Formen- 
spielen. Aehnlieh an den Ruinen des Kapitelhauses von Wenlock und 
an denen von St. Andrews zu Rochester. Einfacher, aber in eigen- 
thümlicher Anordnung an denen bei der Kathedrale von Woreester, 
einem Rundbau mit zwölfseitigem Aeussern und einer gegliederten Mittel- 
säule, welche das Gewölbe trägt.  
Im Chorbau der Kathedrale von Oanterbury' zeigt sich jene vor- 
zeitige Uebertragung der Elemente französischer Frühgothik in die eng- 
lisch-romanische Architektur. Der Bau wurde nach einem Brande von 
1174 unternommen, zunächst der westliche Theil, unter Leitung eines 
französischen Meisters, Wilhelmyon Sens; dann, nach vorläufiger Weihung 
D enkmäle" 
der Kunst 
        

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