Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1691580
Vierte Periode. 
527 
Pracht, zu phantastisch abenteuerlichem Schmucke fünhrend, im Einzelnen 
die Aufnahme gothischer Stylformen in sehr eigenthumlicher Weise ver- 
breitend.   
Der Kuppelbau über breit spitzbogigen Wand- und Gurtbögen, wie 
er im Pärigord und den Nachbardistricten zur Anwendung gekommen 
war (oben, S. 441 u. f.) findet noch eine ausgedehnte Anwendung; aber die 
stützenden Theile gliedern sich in leichterer und iiiissigerer. Weise; zier- 
liclic Wandarkaden fullen die Raume zwi- 
 sehen ihnen; reiche Portale, auch Thurm- 
     lil-Tj anlagen finden dieselbe Entwickelung- die 
  Absmen gestalten sich poiygomschl im 
   Acussern zum Tlieil durch Spitzbogenblen- 
i  l! {Früher Sßhmißkrßißhßn Säure? 31er; 
H all"   Ptanrmsslzsiirzlsizinzzil]kämen 
wir!!! 1 "Iäjhßlißl: v-Sls  (an geelgne en  
  A f h  E' ha akteristisclies Beispiel 
wird  Iizaiinrdldht dliecKiiche von Sclignac 
     (Haut-Vienne), nach einem BiÄinldelrcilnlHi 
_L sät äw  a   d 1200 '15 n m1 mi 
Kathedrale von Angouleme. Theil des liineut U1? 1 k _'gewelll) ,tafausstat,tung 
Langendurchschnitts. (NaclideVcrneilhJ  erläils hmoc elslnneüai 01a; t) Ebensg 
ie rc e von 0u1 ac o. 
im Perigord die Kirche von St. Jean-de-Gole, die von Brassac-le- 
Grand, die Kirche St. Caprais zu A gen, die beiden letzteren schon mit 
allmählig eintretenden Uebergängen zu gothischer Formation. -'_Ferner: 
die Kathedrale von Angouleme in ihren Jüngeren Theilen, mit einem 
Querbau, über dessen Flügeln reiche Thiirme 
 angeordnet sind, (von denen aber nur der nörd- 
 liche zur Ausführung gekommen); die Kirche 
  von Cognac, die Kathedrale von Saintes 
 und viele andre derselben Gegend, sowie wei- 
1   ter nordwärts der Schiffbau der Abteikirche 
   von Fontevraiilt. 
 Daneben bleibt die Ueberdcckung des Rau-- 
 mes durch ein spitzbogiges Tonnengcwölbe in 
   Uebung, aber mit entsprechender jüngerer 
 Behandlung des Details, zum Theil mit Kup- 
  Peln Wechselnd, zum  lll KTellZWöäbllläfäen 
Dii,  und bei diesen unmittelbar in gothisc e as- 
 H sung übergehend. Die Kirche zu Moissac 
SMqmce, scheint eine Anlage der Art gewesen _Z11 891115 
die Vorhalle und der sehr phantastisch aus- 
gereizt?etääzahatizril" gestiftete Fagideübail F51; dggggnggtaäjfgmlägi 
irc e von  'auric  
mit solcher Disposition, in schmuckreicher Ausstattung eiäle Tslgägirttäf? 
Gestaltung der Quersehißilügel (W19 111 der Iljederrlfelnlsc en m  
ebenso die Kirche St. Sauveur zu St. Maeaire (Glfolldev Langon gegen" 
über.)  Ste. Radegonde zu Poitiers und die dortige Kathedrale, diese 
eine dreisehiflige Anlage mit gleichen Schiffhohen und rippenbesetzten
        

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