Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1691453
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Sbyles. 
Die Kunst des romanischen 
liehen Äusstattung. Die Ottokapelle zu Kclheim an der Donau vom 
Jahr 1'232 ist durch ein zierliches Portal besonders bemerkenswerth.  
Dann sind einige Rundkapellen zu erwähnen, Kirchhofkapellen mit ge- 
Wölbtem Gruftraume, wie zu Persehen bei Nabburg und zu Mühldorf 
am Inn,  zu anderm kirchlichen Gebrauch, wie zu Stein gaden bei 
Schongau, diese mit zierlicher Aussendekoration.  So auch die Georgs- 
kapelle auf Schloss Trausnitz bei Landshut (zwischen 1204-31 erbaut). 
Einige Monumente sind von eigenthümlicher Bedeutung. S0 die 
Schottenkirche St. Jakob ßzu Regensburg, eine rundbogige Basilika, 
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Wandarkude neben dem Portal 
zu Regensburg. 
der Schottenkirche 
(Nach Popp und Bülau. 
im Chor mit Pfeilern, im Schiif mit hohen Säulen, mit einem Gewölb- 
felde über dem Altarraume und unterwölbter Empore auf der Westseite. 
Die Behandlung hat auffällige, zum Phantastischen geneigte Besonder- 
heiten, aber zugleich, in der Haupt- 
. I form der Kapitale, in der Gurtenbil- 
Lgis- i älf  J! dung der Gewölbtheile, den entschie- 
  H denen Charakter der Spätzelt; ein 
     
 des MittelschiHes entsprechen solchem 
   Wirtin  Charakter. Ein Südportal ist nach 
i; Ill  4,] ßällll  englischer Art reich mit Zikzakorna- 
   "I,   ment umgeben; ein sehr schmuck- 
III llßilmstlm]!  reicher Portalbau auf der Nordseite 1 
    hat höchst Phantastisches in der An- 
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Pfeilcrkapitäl in der Kirche zu Altenstadt. Er Eundi an  e (a-nso üaf  -c (ä 
 (Nach E. Förster.) bädan  111118 HÄ Seläliiu 3'111  Slllnl 
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von alledem nationaler Grundlage, wie viel der irischen Mission, der das 
Kloster angehörte, zuzuschreiben sein mag, muss dahin gestellt bleiben; 
Denkmäler der Kunst, T.
        

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