Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1691371
506 
romanischen 
des 
Die Kunst 
Stylc 
geordneter Gliederung, der Art, dass die Schifarkaden dieses Gebäudes 
zu Äden gediegensten Mustern der ganzen Gattung gehören. Ebenfalls 
eine sehr edle, doch etwas strenger gehaltene Gliederung haben die Reste 
 der Schiff- Arkaden der Kirche 
 von Lausnitz.  Den alther- 
Kßzrtiiäivrüeveluicaizliseii-nrwi-rnesasii kömmlichen Wechsel V01] Säw 
len und Pfeilern in den Schilf- 
Äx X'Qx l  arkaden zeigen die Neumarkts- 
k KX Kg f. kirehezu Merseburg und die 
Nr  Nikolaikirche zu Eisenach, 
Xih   jene in schlichterer, diese in 
  mehr phantastisch bunter Be- 
    liandlung. 
 In einzelnen Fällen wird 
l die herkömmliche Anlage mit 
l gewölbter Decke und mit den 
für solche bestimmten Glieder- 
formen an den stützenden Thei- 
len versehen. Hiezu gehören 
zunächst, als Hauptbeispiele, 
 _ä 532 1:2 Eä die Kirche von Konradsburg 
 I-i und die vom Kloster Neuwerk 
Schiflarkaden der Kirche von Thalbürgcl. zu Goslar. B61 Jene! (voll 
(Nach Puttrich.) der aber nur der holuk Ch? 
und die geräumige ryp a 
unter demselben zur Ausführung gekommen) ist dem umbildenden Prin- 
zip der Gewölbanlage nur erst in sehr massiger Weise Rechnung getra- 
mvw! gen; das System an sich ist noch 
     schlicht, aber der Detaildurchbildung 
 W 1st die hochste Sorgfalt zugewandt; 
      hilf der Art, dass hier eine Gliederfor- 
  g   i-  q '   
   i   n   
       , "wir o 
  -37: "gji?   ß jq Ornamenitzik zu Tage tritt, die an phan- 
      tasievoller Composition, an plasti- 
Yjjg]   5- scherKlarheit, an graziösemSchwunge 
 j     wiederum zu den vorzüglichst ge- 
     "xi diegenen Leistungen romanischer 
 naments an ihren Pfeilern und Säulen 
      ausgezeichnet. Die enannte Kirche 
 f  l vonDGoslar geht umgekehrt mit An- 
 "  7  I; strengung auf die Bedingnisse des 
Kirche zu Kouradsburg. Saulenkapital in der Gewölbes ein; doch hat sie die Re- 
Krypm" (Nuch Pumwm miniscenzen des alten in sich abge- 
schlossenen Basilikensystems noch nicht überwunden, und die Detailbe- 
handlung erscheint noch in einem herb schweren Charakter.  Andere
        

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