Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690786
D ritte 
Periode. 
447 
Gewölbe.  Andre Beispiele, zum Theil kleinere Monumente oder Ein- 
zelstücke von solchen, zum Theil durch Besonderheiten der Anlage 
oder durch eine üppigere jüngere Behand- 
   H, "ä; n," lung bemerkenswerth, sind: die Kirchen 
ä: E; von Ste. Marie aux Anglais, Jort, 
 Ä  E i, Questreham, Creuilly, Than (eine Säu- 
   "7'  ' lenbasilika), L e s s ay, Blanchelande, 
   l-Kl Montivilliers, Graville, die Kapelle 
   '11  ÄÄiÄEilL- St. Julien bei Rouen (nach 1183), die 
   Thürme von St. Loup und von Colle- 
 ,   ville, die Portale von St. Pierre bei 
        
   l Blancherbe bei Caen (la Maladerie, nach 
II  T5 5   1161), Mortain, u. s. w. 
   
   In der Ohampagne, in Isle-de- 
e?  l  leg- Tr France, der Picardie sind kleinere Stadt- 
;  und Landkirchen, welche dieser, auch noch 
 der nächstfolgenden Epoche angehören, zahl- 
 reiche Beispiele schlichten Pfeilerbasiliken- 
655;";  baues vorhanden. Die in der Champagne 
ßtßtiewieae Caen sind häufig mit einem Arkadenportikus vor 
 Emnne zu Cum Inneres Systenh der Westseite versehen. Als namhafte Bei- 
(Nach rugin.) spiele sind, ihrer ursprünglichen (naclimals 
veränderten) Anlage nach, die Kirche St. 
l  Martin zu Laon, um 1121 gegründet, und 
l  ixklj  l St. Jean zu Chälons s. M., 1165 geweiht, 
  Ü i, i U w, ' auzufsüliren. g SEIULgG,  die Kirchen 
von acy un t. oup eine-et-Marne 
51 35g scheinen schon ursprünglich auf ein schlichte; 
E ll ,  Kreuzgewölbe angelegt zu sein. 
 M.    Einige Kirchen der Südgrenze dieses 
 ,l'  "i Dlstriets zeigen die Einwirkung südlicher 
 {I _l lhl Systeme, wie die mit spitzbogiger Ton- 
  nenwölbung bedeckte Kirche St. Savinien 
111  zu Sens, und die Kirche zu Vignory 
i; 1'; er; ji (Haute-Marne), welche letztere eine, frei- 
   l lieh wenig verstandene Aufnahme unverg- 
     natisäher Ililotive eikenräen lässt. t  
  m.  im aar mer wür ige onumen e 1m 
S nignies. nordöstlichen Grenzlande des H enneg au zei- 
Inneres System von Sh vment zu gen eine Wechselwirkung mit den Elemen- 
Soignies. (Nach Schayes.) ten deutscher Systeme. St. Vincent zu Sorg- 
nies hat im Innern schwere und schmuck- 
lose Arkaden von Pfeilern und Säulen, darüber eine Emporengallerie, die 
Anordnung schon ursprünglich auf eine Bedeckung durch Kreuzgewölbe
        

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