Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690719
440 
Die 
romanischen 
Kunst des 
Styles. 
Andres Burgundische der Zeit, zum Theil in die romanische Schluss- 
periode hinüberreichend:  der schmuckreiche Chor von St. Philibert zu 
Tournus;  Portalanlagen, wie an der Kirche von Tonnerre, von 
St. Germain zu Auxerre, an der Ruine der Abteikirche von Charlieu, 
an Ste. Madeleine und der Kirche der „S0eurs du voile noir" zu Tour- 
nus, an der Kirche von Nantua;  der Fagadenbau der Abteikirche 
Ainay zu Lyon und 
z;   von    
a? I k:  [Üalweägävwlmaßn der Flugel des erzbischof- 
5.- 31 i'll! _ liehen Palastes ebenda- 
ä,     selbst, der den Namen der 
".1  Ipxx ex Manäoanterie" führt-  
 lila 1 f b, der bischöfliche Palasl; zu 
 X x Auxerre, mit zierlicher 
ihIji-plil J    ä? Arkadengallerie u. s. W. 
    Die westlichen Nachbar- 
ellilfll     distriete von Burgund, die 
"ipifm Hall]? Quirl?!)   von N evers und Bour- 
    lÄolnh zeigen äinen nahen 
e!  i iäiääi:   sc uss an en burgun- 
 5 lLH-gißrgägil  dischen Styl des 12. Jahr- 
 i    iärjki:  hunderts, zum Theiljedoch 
  ' mit einer nicht minder leb- 
"lm 3M  3':  i Jäu- " haften Nei un zu dem 
 ilill "lauf? iiüiätlllnmnl __Ig g g 
   Style und den dekorativen 
; i; Eigenthümliehkeiten der 
_Vl  {Qyiiiu Auvergne. Die Kirchen von 
 lll 5371537111   W A, 3' St. Menoux, Souvi n , 
   u" lläwaulw r man Im" r  g y 
   E11 .7    Iveure, Veauce, Pour- 
   "i  LK cain mehrere zu Nevers 
  Iml-Enl   i ß  7   
g; ä u.  y 131   sind als Hauptbeispiele sol- 
   7 lli eher Richtune namhaft zu 
InääE-eää.   A: P  
   machen. Die Kirche von 
 . ,  
    
Innenansicht des Schiffes der Kirche von Vezelay. (Nach ist ein vorzü lieh lanz. 
 g 8 
vlonemedmmf volles Monument derselben 
Gattung, erscheint aber in den wesentlichen Theilen ihres Aufbaues be- 
reits der folgenden Epoche angehörig. 
Andrerseits schliessen sich die Monumente des südöstlichen Nachbar- 
districts,  die des ehemals transjuranischen Burgund (der fran- 
zösischen Schweiz) an. Hier jedoch erscheint eine völlig eigene, wilde 
Stylmischung: südfranzösische und deutsche Elemente, denen sich, in 
schweren und fast ungeheuerlich phantastischen Zügen, ein drittes zuge- 
sellt, welches füglich nur als ein keltisches bezeichnet werden kann. Ohne 
Zweifel waren in jener Gegend ansehnliche Reste altkeltischer Stämme 
ansässig geblieben, deren nationale Gefühlsweise hiemit zum erneuten 
Ausdruck gelangte; der weiter nordwärts hinüberspielendeil Züge dessel-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.