Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690681
Dritte 
Periode. 
43T 
und dekorativer Sculptur, zu erneuen bemüht sind, theils als unmittelbare 
Nachahmung, theils in selbständig freier Composition, die zu manchen 
reizvollen Formenspielen Anlass giebt. Es ist eine künstlerische Richtung- 
welche der gleichzeitigen Thätigkeit der toskanischen Kunst parallel t h? 
Anzutiihren sind: das gegenwärtige südliche Seitenschiif der Kathesdfale 
von Aix, (vom J. l103),_ Welchem ein noch etwas spielend behandeltes. 
Portal der Art vorgebaut ist; die Kathedrale von Avignon mit eine. 
P-ortalhhalle in Formeines römischen Triumphbogens; die Kathedrale und 
die Klrßhe St- Quenin zu Vaison' die Kirchen zu Thor Pernes St 
Paul-trois Chäteaux, St. Restitut- die zu St. Galiriel   
sehnlichem, in solcher Weise entwickelteni Fagadenbau wohl schon  
späterer Zeit des Jahrhunderts; die mit dem Namen des "Grabes des hlk 
Cäsariust" bezeichnete Kirche zu Arles; weiter westwärts die malerischen 
Ruinen der Kirchen von St. Andrien 
  (Dep. Herault) und von Alet (D613. 
  äudejh- In der Schlussepoclie des 
 omanisnius. _tritt eine Umbildung 
lllimw-Ed-cg ,   dieser einseitig klassischen Elemente 
e.   4M ß eäingirelche delä Ausdruck einer selb- 
ZQJ  11  s an igeren un zugleich meh l  
in, bei),  .1. , tastischen Entwickelung gewiniiti) 13g- 
 _  hin gehören die Kathedrale von Ar- 
tuhmn v, . les iänd die Kirche von St. Gilles; 
 _ verv  unten). 
f  1 dbEin Paar Kathedralen der Süd- 
 1  an e welche der Epoche des "lft 
 ü; [f Jahrhunderts angehören, 1613381122 
  j mehr selbständige Behandlung des 
Nil e u, inneren Systems. Die eine ist die 
  Kathedrale _v0n Oarcassonne (der 
W M's   Schiffbau), in der die Gurte des spitz- 
 wi bogigen Tonnengewölbes theils von 
    gegliederten Pfeilern theils v0 W d- 
Kathedrale X6211 gaäzasiionne. Inneres System Sälllßllen getragen Jwerden , Ilwegghe 
m: io et-le-Duc.) über dem Deckgesims kurzer starker 
R d f "l  
ist die Kathedrale von Valenee mit] äalbiiiqndleliiistillfien. Die" andere 
schlanken gegliederten Pfeilern und mit Kreuz ewölben Iilhengewolbe" auf 
schiffen, das Ganze von lichtem offenem Eindiäick d um? d]? Selten- 
scher Hallenkirchen zumeist entsprechend der Ch,  em am ter deut- 
tischem System angeordnet- 1 oiplan nach auvergna- 
Neben den Formen ant'k'  d R- h     
districten sodann, auffällige; Ställe erdielälbliiilgnäeniiärlilg slclinln Jenäl- sad- 
Behandlung, dem Charakter der dehtsch-romanischen Ärdliitäittliol 180 im 
entsprechend, zerstreut vor, theils in unmittelbarer Aufnahmle Zslbllizelgilst; 
Elemente, theils in, mehr oder weniger freier Verarbeitung. Dahin g? 
01t Mfrhreres 1m Dep. Herault: die Kirche von St. Guilhem-du-Dä- 
sert, lIl der Umwandlung der voraussetzlich ältern Anlage (0139153331)
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.