Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690651
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romanisc 
Die Kunst des 
S tyles. 
verwandten: System behandelter Thurmbau über der Mitte des Querschif- 
fes (der aber nur selten in seiner ursprünglichen Einrichtung erhalten 
ist) vollendet das Malerische des Eindrucks, während es der Westseite 
allerdings an entsprechend bedeutender Durchbildung zu fehlen scheint. 
Im Detail zeigt sich frei behandeltes antikisirendes Element, dem sich, 
z. B. in den l-Iauptgesimsen des Aeussern, Einzelnes jener nordischen 
Schnitzmanier einmischt. Die" Säulenkapitäle des Innern sind häufig (wie 
schon in der nordfranzösischen Architektur des 11. Jahrhunderts) mit 
ügürlicher Sculptur umgeben. 
Choransicht der Kirche von Issoire. 
(Nacl 
MalluyJ 
Die Kirche Notre-Dame-du-Port zu Clermont (Dep. Puy-du-Döme) 
ist ein Hauptbeispiel dieser Gattung. Ihr Bau gehört, den Besonderhei- 
ten der Behandlung gemäss, der früheren Zeit des 12. Jahrhunderts an. 
Es ist jedoch zu erkennen, dass die ursprüngliche Absicht noch nicht auf 
eine Erhöhung des Innenraums durch die Emporen über den Seitenschif- 
fen ausging, sondern dass diese erst im Fortgange des Baues beschlossen 
ward. Es scheint daher in diesem Gebäude ein wesentlicher Ausgangs- 
und Entwickelungspunkt dieses Styles vorzuliegen.  Die Kirchen von 
Odcival und von Issoire schliessen sich zunächst an, die letztere vor- 
züglich reich, mit einzelnen schon etwas jüngeren Motiven, die Chorpartie
        

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