Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690641
Dritte Periode. 
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bogenfriese zu den Ausnahmen gehören. Nordische Schnitzmanier iindet 
nur in bedingtem Maasse zumeist nur an vereinzelten Bautheilen Ein- 
gang; Phantastisches im Sinne der nordischen Kunst erscheint vorzugs- 
weise nur in der späteren Zeit des Jahrhunderts. 
Einer der wichtigsten Centralpunkte für die Durchbildung des fran- 
zösischen Romanismus ist das Gebiet der Auvergne. Das von der Ton- 
nenwölbung abhängige System entfaltet sich hier in ebenso klarer und 
gemessener Gesammtanlage, wie mit 
 1. 4  i. le Elementen vlanzvoller Ausstat- 
 turig, in welcherüsich die gegebenen 
  (I i j   "    Motive zur eigenthümlichsten Wirkung 
"elf,  i"  O Q De. verschmelzen. Der Grundplan berei- 
  1"   chert sich, in lebhafterer doch noch 
Yef-l "y   übersichtlicher Gliederung des Rau- 
' d h  't hiff t' 
i: 1' Eh I! äiifganglrilmeldlgrli (sllioinsdind adelsägh 
'   I].    Absis, welcher mit dem innern Raum 
  durch Säulenarkaden in Verbindung 
 I? ÜQTTYWV steht und an dessen äusserer Run- 
Iliile"Ällmäiilßiiälfuääiilhilääiihaiäläi" dU-"g kleinem Abäideänischelä hinauä" 
treten. Im Schiff sind Pfeiler mit 
Halbsäulen, zuweilen auch freistehende Säulen angeordnet, und über die- 
sen die lichten Gallerie-Arkaden einer Empore, deren Decke das Halb- 
 tonnengewölbe hat, welches 
dem Drucke des Tonnenge- 
 . wölbes über dem Mittelraume 
2    F  cntgegenstrebt. Der innere 
F:  T  Raum hat jenesmystischeHalb- 
ß m-Ia-{EL W" "T93  
1  2M  E35  dunkel, welches aus dem Man- 
    E  gel der Oberfenster des Mit- 
[Eg -  v:-   telschiües hervorgeht, ausge- 
' {i Hi  rnem Jedoch bei harmonischen, 
  klar ausgesprochenenVerhält- 
     mssen, denen durch die An- 
ii   llillil "I'll, ordnung der Emporen uber 
  illhni Hlllil f"  den Seitenschiifen eine leichte 
1' l {g   Höhenwirkung nicht fehlt. Im 
 l {iiiiigli  lll i Aeussern zeigt sich zumeist 
  1 
n  liiliirii lllilii  l ein System kräftiger Wand- 
' i-  Clemonl. iiiiii! lii arkaden über Pfeilervorsprün- 
V_  j.  
Wotre Da d P tzu Clermont Querdur h 11- gen; an der Chorpartlel wo 
  me- Stdhifcgs. (Nach Vicllet-le-Ducd: so um des jene Absidenmäche? rtretelidg 
 eine reichere uss a img m1 
Wandsäulen und Consolengesimsen und mit mannigfaltigem musivischem 
Täfelwerk, welches die Obertheile füllt, die Bögen umgiebt und breite 
Friese bildet. Diese Einrichtungen sind oft von lebhaftem Reiz; ein in 
Kugler, Handbuch der Kunstgeschichte. I. 28
        

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