Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690609
Periode. 
Dritte 
429 
hausen, die 'von Dettingen, die Pelagiuskirche zu Rottweil-Alt- 
stadt, die Altstädter-Kirche zu Pfcrzheim, die bischöfliche Kirche zu 
Rottenburg am Neckar.  Eine Basilika mit leichten, zierlich geglie- 
derten Pfeilern, wiederum eines der jüngeren Gebäude dieser Epoche, ist 
die Stiftskirche zu Sindelfingen. 
Einige Monumente, wie die einsehiffige Kirche von Plieningen bei 
Stuttgart und der Thurm der Kirche von Abtsgmünd, sind durch be- 
sondre Elemente dekorativer Ausstattung bemerkenswerth.  Sehr eigen- 
thiimlich ist der innere Thorbau der Benediktiner-Abtei Komburg bei 
Sehwäb. Hall, der eine glückliche Nachbildung fester spätrömischer Thor- 
Anlagen mit den Formen der romanischen Architektur des 12. Jahrhun- 
derts zeigt. 
wie 
Bayern hat aus dieser Epoche fast nur Pfeilerbasiliken, zumeist, 
es scheint, von sehr einfacher Anlage, mehrfach aber mit dekorativen 
Krypta 
des D01 
xes von Freising. 
(Nacl 
Quaglio.) 
Einzelstücken, Portalen und andern Theilen, von reich phantastischer de- 
korativer Ausstattung. Die Mehrzahl derselben ist im Innern modernisirt. 
Zu denen, die hievon frei geblieben, gehört die Klosterkirche von Peter- 
berg in Oberbayern, ein höchst einfacher Bau mit ein Paar rohen Säu- 
len in den Schiffarkaden. Dann der stattliche Münster von Biburg, der 
1150 geweiht, aber 1228 durch Brand beschädigt wurde und von dem es 
fraglich ist, ob und wie Vieles noch der Anlage vor dem Brande ange- 
hört.  Anderweit sind zu nennen: die Klosterkirche von Prüfening, 
die Peterskirche in der Altstadt von. Straubing, die Pfarrkirchen zu
        

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